Was wäre, wenn Daten als gemeinsame Sprache genutzt werden könnten, um den öffentlichen und privaten Sektor zu verbinden und die Wirtschaftlichkeit sowie den CO2-Fußabdruck der Textilzirkulation zu optimieren? Die in den Niederlanden ansässige TEXroad Foundation arbeitet daran, dies möglich zu machen.
Ihr Fokus liegt darauf, Daten zu nutzen, um die Infrastruktur des Textilmanagements zu verbessern, verfügbare Daten, Statistiken und Kennzahlen für Geschäfts- und politische Entscheidungen zu optimieren und ein Netzwerk für den Austausch von B2G- und B2B-Daten mitzuentwickeln.
TEXroad fungiert als neutrale Instanz, die digitale Plattformen vernetzt und einen Fluss standardisierter Daten entwickelt, um den Fluss von Textilien durch die Umkehr-Lieferkette abzubilden. Dies wird genutzt, um Statistiken, Kennzahlen, Best Practices und Berichte zu erstellen, die den Anforderungen der politischen Überwachung entsprechen, Auswirkungen zu bewerten, Systemineffizienzen aufzuzeigen und Transparenz zu ermöglichen.
TEXroad wurde von Traci Kinden gegründet, einer Innovatorin mit über 10 Jahren Erfahrung in zirkulärenTextilien.
„Gute Daten helfen Unternehmen in der Textil- und Modebranche, effizienter zu arbeiten, neue Möglichkeiten zu erkennen und die Einhaltung von Vorschriften leichter zu gewährleisten. Sie sollten auch die Grundlage für effektive politische Maßnahmen aus dem öffentlichen Sektor sein. Wir sind noch nicht am Ziel, aber jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, gute Daten zu erreichen.“ – Traci Kinden, Direktorin von TEXroad

Credits: Humana Estonia

Traci Kinden
TEXroad entwickelt derzeit eine digitale Plattform, die entscheidende Textildaten aus verschiedenen Quellen zusammenführt und für öffentliche Behörden, Projekte und zirkuläre Wertschöpfungsketten nutzbar macht. Die Plattform soll im Frühjahr 2025 live gehen.
Folgen Sie ihrer LinkedIn-Seite für weitere Informationen und Updates zum Launch.
Der Data Hub befasst sich mit den Herausforderungen in der Post-Consumer-Wertschöpfungskette, wie z. B. der mangelnden Transparenz der Textilströme, dem uneinheitlichen Datenaustausch zwischen den Partnern und der ineffizienten Berichterstattung an den öffentlichen Sektor. Er wird derzeit mit Kommunen und ihren Textilpartnern sowie in Projekten zu Kreislauftextilien, Digitalisierung und Datenaustausch getestet“, erklärt Traci.
Am 22. Januar wird Traci mit falschen Vorstellungen über Textildaten aufräumen und
wie die Akteure der Branche davon profitieren können, Zahlen in die Tat umzusetzen.
Nehmen Sie um 11:30 Uhr an der von Muchaneta ten Napel moderierten Sitzung auf der KEYHOUSE-Bühne teil.
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