Munich Fabric Start

MUNICH FABRIC START - Januar 26 Abschlussbericht

MUNICH FABRIC START
Solide Messe. Optimistisches Mindset. 

ABSCHLUSSBERICHT
MUNICH FABRIC START | BLUEZONE | KEYHOUSE | THE SOURCE

30. Januar 2026

Solide Messe. Optimistisches Mindset. So lautet das Ergebnis der MUNICH FABRIC START. Nach drei Messetagen ist am gestrigen Donnerstag die Münchner Textilmesse mit den integrierten Show-in-Shows BLUEZONE, KEYHOUSE und THE SOURCE zu Ende gegangen. Die MUNICH FABRIC START schloss mit einer stabilen Besucherfrequenz im Vergleich zur vergangenen Veranstaltung ab. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern zeigten im MOC München ihre Farb- und Materialtrends für Spring.Summer 27. Hochwertige Stoffe und Zutaten trafen auf internationale Denim-Kompetenz und zukunftsweisende Innovationen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette.

„Fazit? Solide! Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass wir unter erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen agieren. In diesen Zeiten ist es umso wichtiger, für Aussteller und Besucher eine verlässliche Plattform zu sein, die die wichtigen Player des Marktes zusammenbringt. Das ist uns gelungen. Das Leitthema PLEASURE setzt auf ein optimistisches Mindset. Auch das hat sich auf der Messe deutlich widergespiegelt.“

Florian Klinder, Managing Director MUNICH FABRIC START Exhibitions GmbH

Trends Spring.Summer 27: Gegenpole setzen

„Es ist eine Zeit radikaler Veränderungen. Viele Menschen sind von Pessimismus geprägt und wollen am Status quo festhalten. Feigheit ist unser Problem. ‚Polite Fashion‘ ist das Ergebnis“, provoziert Trendforscher David Shah von View Publications vor vollen Zuschauerrängen auf der STAGE. Umso wichtiger sei es, gegenzusteuern. „Wir bewegen uns in einem herausfordernden Marktumfeld, in einer schwierigen Zeit. In der Modebranche setzt das aktuell eine unheimliche kreative Energie frei. Es geht darum, einen positiven Gegenpol zu setzen“, so eröffneten die MFS-Trendexperten Volker Orthmann und Katharina Majorek von o/m Collective ihren Trendvortrag „PLEASURE – Colours, Fabrics, Styling (Wo)mens Key Trends for Spring.Summer 27“. Nachdem die modische Grundrichtung lange durch Pragmatismus und Neutralität geprägt war, richtet sich der Blick jetzt nach vorne. Mit dem übergreifenden Leitthema „PLEASURE“, hat die MUNICH FABRIC START diese Trendentwicklung modern inszeniert und für Besucher erlebbar gemacht. Mit Themen wie Cinematic Colours, Every Day Pop, Cultural Power oder Sunny Nonchalance stellte auch Karin Schmitz von Peclers Paris Optimismus, Spaß und Zuversicht in den Mittelpunkt.

Farbe, Drucke und Struktur als modische Treiber

Modisch markiert die neue Saison einen Wendepunkt, hin zu bewusster Erneuerung. Optimismus, Vergnügen und Kreativität sind die vorherrschenden Themen. Das spiegelt sich in den rund 1.000 Kollektionen internationaler Stoff- und Zutatenhersteller deutlich wider. Farbe, Drucke und Struktur sind zentrale Impulsgeber der Saison. „Wir sind in einer Phase der Veränderung. Was ist morgen? Das ist die alles überlagernde Frage. Wichtig dafür ist Farbe. Es ist wenig Farbe auf dem Markt gewesen. Das ändert sich jetzt“, so Schmitz von Peclers Paris. Annette Schrewe, Head of Design bei Betty Barclay, beobachtet in den Kollektionen „mehr Mut zur Farbe“, ergänzt durch Neutrals mit interessanten Oberflächenstrukturen.

„Wunderschön, insbesondere für Blusen, sind die neuen fluiden, transparenten, fließenden Stoffe. Die Saison macht Spaß“, so Schrewe weiter. Eveline Rammler, Einkauf DOB bei s.Oliver, beschreibt: „Markisenstreifen, Pinstripes, florale und naive Paisley Prints, verfremdete Animals – das kristallisiert sich für uns als dominierende Themen bei den Drucken heraus.“ Gamze Camuzcuoglu, Sales Manager von A.P.C. bestätigt: „Leuchtendes Blau und Weiß, fließende Animal-Prints, verschwommene orientalische Motive, florale Bordüren, geometrische Designs, unregelmäßige Geometrien und Pyjamastreifen – das sind für uns die wichtigsten Modetrends.“ „Wir suchen nach Neuheiten, die unsere Sprache sprechen. Pastellige Farben und helle Drucke sehen wir auch für den Abend. Leichte, transparente Chiffons, Organza mit Struktur, Drucke mit malerischen Blüten, Bohème, das ist für uns neu. Dunkelbraun und Bordeaux bleibt. Braun war ein Riesen-Hype. Jetzt geht es in Toffee und Camel in Verbindung mit Rosa oder hellem Gelb“, sagt Heike Schaible, Produktmanagement, Vera Mont. Im Hinblick auf die Oberflächen rücken Haptik und Textur in den Vordergrund. „Die Themen der Stunde sind Materialien, die haptisch erlebbar sind. Materialien, die ansprechen, über taktile Strukturen“, betont Majorek von o/m Collective. Thoshikiko Kanatani von Stylem bestätigt: „Die Highlights dieser Saison sind besondere Veredelungen, viele Texturen sowie Knitter- und Falteneffekte.“

Für viele Besucher ist die MUNICH FABRIC START erneut ein wichtiger Trendkompass. „Wir waren davor in Mailand und haben dort schon viel gesehen. Jetzt geht es darum, die Farbkonzepte und Entwicklungen für Frühjahr/Sommer fertig zu stellen. In München können wir an ein bis zwei Tagen gebündelt sehen, in welche Richtung es geht. Wir holen uns hier viel Inspiration und die Messe ist toll für den Trend Research. Die Trend Areas sind extrem schön. Einfach super!“, so Xenia Haumer, Creative Concept Lead, Riani.

Preis, Marge, Konsum

„Das Zauberwort lautet: Marge. Themen wie Handfeel, Qualität, Finish sind für den deutschen Markt im Moment völlig zweitrangig. Die Wertschätzung für Hochwertigkeit fehlt“, bedauert Mladen Pototschnik, Sales, Albini & Thomas Mason. Er verweist auf eine weiter steigende Preissensibilität und sieht auch in der Messeentwicklung einen Indikator dafür, „dass sich die deutsche Bekleidungsindustrie sehr schwer tut.“ Eser
Kaygusuz, Sales Head von Yünsa sieht es ähnlich: „Die Stimmung in Deutschland ist angespannt. Die Preissensibilität ist hoch, die Konsumstimmung schlecht. Das zeigt sich nicht nur im Textilbereich, sondern auch bei den Zahlen der Automobilindustrie. Dennoch, der erste Messetag war gar nicht schlecht. Viele wichtige Kunden wie Seidensticker, Hugo Boss und Digel waren schon da.“ Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen wurde die Messe von Ausstellern und Besuchern konstruktiv genutzt. „Es lief besser als erwartet. Mailand war so stark, dass wir nicht dachten, dass es in München nochmal so gut wird. Die Qualität der Kunden war RICHTIG gut. Toni Dress, Brax, Bugatti, Betty Barclay und Vera Mont – um nur einige zu nennen“, sagt Thomas Buschjost, Inhaber der Agentur Fashion & Friends. Viele Kunden würden das Thema Preis „erstmal ausklammern“ und sich zunächst darauf konzentrieren, „schöne, neue Dinge zu finden“.

Compliance, KI und Circularity

Neben den Trends zählten vor allem regulatorische Anforderungen wie der Digital Product Passport, Digitalisierung, KI und zirkuläre Modelle zu den zentralen inhaltlichen Schwerpunkten des umfangreichen Vortragsprogramms. „Es geht nicht nur um Kosten und Optimierung. Ein zentrales Thema ist, wie politische Vorgaben ins Sourcing übersetzt werden können und wie sich Compliance durch konsistente Daten sicherstellen lässt“, betont Politikberaterin Muchaneta ten Napel von Shape Innovate. Während der drei Messetage diskutierte sie gemeinsam mit zahlreichen namhaften Experten auf den Panels Themen wie diese. Deutlich wurde in Round Tables, Talks und Vorträgen der hohe Veränderungsdruck, der ab 2026 auf die Branche zukommt. „Es gibt kein Patentrezept. Jede Marke arbeitet anders. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Branche gut vorbereitet ist“, so die Einschätzung von Leila Abu el Hawa, Beraterin und Head of Product von Elizabeth Scarlett, im Hinblick auf den Digital Product Passport.

Angewandte neue Technologie- und Systemlösungen präsentierte das KEYHOUSE. Im Fokus standen Transparenz, Vertrauen und der Übergang zur Kreislaufwirtschaft – von der Stärkung resilienter, zirkulärer Prozesse bis hin zu marktreifen Innovationen. Zu den Highlights zählten unter anderem eine neue Technologie zur Smartphone-basierten Authentifizierung von Fakes oder Originalen von Original-ID sowie das erstmals vorgestellte Rücknahmesystem von Trove für Wiederverkauf und Recycling. „Das ist unsere Antwort auf die Rohstoffknappheit“, so Janis Künkler, Managing Director Trove Europe. Forschungsnahe Projekte, bei denen Nachhaltigkeit kulturell, sinnlich und systemisch gedacht wird, wurden erneut im SUSTAINABLE INNOVATIONS Forum kuratiert. Zu den Teilnehmern zählten Marie Vilay mit den Projekten „To Read a Pattern“ und „A Bindle“, Materia Futura von Alessia Pasquini und Beatriz Sandini sowie „Threaded Protocols“ von Floor Berkhout. Eine weitere Messeneuheit mit höchstem Nachhaltigkeitsanspruch: Die Kooperation von Dirt und Loads Collection mit der ersten Demeter-zertifizierten Textilkollektion. Erstmals wird der Demeter-Standard auf Textilien angewendet – perspektivisch auch für Bekleidung. „Das ist ein echter Meilenstein“, betont Lea Mahlke von Dirt, Neuaussteller in der RESOURCE Area.

 

BLUEZONE: Unperfekt – perfekt

Die BLUEZONE zeigte für Spring.Summer 2027 ein vielschichtiges Denim-Bild zwischen urbaner Strenge, funktionaler Reduktion und sinnlicher Opulenz. Nachhaltige Materialien, handwerkliche Details und innovative Oberflächen rücken den Wert des Materials ebenso in den Fokus wie Individualität und Emotion. Einen zentralen Trend beschreibt Denim-Experte Tilmann Wröbel vom Denim Lifestyle Studio Monsieur-T. in seinem Vortrag „The perfect time for denim imperfection“: „Hyperperfektion durch AI? Für die Denim-Industrie liegt der aktuelle Trend im Gegenteil: in der Idee der Unperfektheit. Nicht zu glatt, nicht zu perfekt. Ist es nicht genau das, was Denim ausmacht?“ Auch auf der BLUEZONE standen innovative Materialentwicklungen und ressourcenschonende, zirkuläre Produktionsprozesse im Vordergrund. „Wir stellen Evogeny vor – unsere Premium-Denim-Kollektion – sowie eine spezielle Capsule, die wir eigens für den deutschen Markt entwickelt haben, mit Fokus auf Stretch-Technologie und Tragekomfort. Revo-Su mit seinem wasserfreien Ansatz sowie insgesamt umweltbewusste Innovationen sind für uns sehr wichtig. Re/essence steht ganz im Zeichen natürlicher Farben“, Marketing Manager Selen Baltaci zählt die Neuheiten für Spring.Summer 27 von Calik Denim auf. Ob Berto, Bossa, Calik, ISKO, Orta, Sharabati, Tejidos Royo oder Troficolor Denim Makers – die BLUEZONE versammelte erneut das Gros der wichtigsten internationalen Denimhersteller. Philipp Walendy, Geschäftsführer von Alberto bekräftigt den klaren Vorteil der BLUEZONE gegenüber anderen Veranstaltungen: „Alle sind da, ca. 95 % unserer Lieferanten. Das haben wir nirgendwo anders.“ Die BLUEZONE habe nicht mehr den gewohnten Lifestyle, und sei jetzt stärker eine Arbeitsmesse, „aber wir sind ja auch zum Arbeiten hier“, so Walendy und spricht damit für viele.

Raum für neue Lösungen

Klar strukturiert und effizient gebündelt: Die neue Anordnung der acht Areas im MOC stärkt den Austausch, schafft mehr Sichtbarkeit und fördert Synergien. Was sich verändert hat: Nachhaltiges Sourcing mit RESOURCE wurde neu positioniert und befindet sich nun gemeinsam mit den ADDITIONALS in Halle 1 in direkter Nachbarschaft zu THE SOURCE. An der Schnittstelle von Design, Technologie und Nachhaltigkeit – BLUEZONE und KEYHOUSE inklusive der SUSTAINABLE INNOVATIONS sind im hochfrequentierten Bereich in Halle 2 gelegen. Die DESIGN STUDIOS liegen nun noch zentraler in Halle 4. Sie schließen an den großen Bereich der FABRICS an, die sich weiterhin über die Hallen 3, 4 und das Atrium 3 verteilen. Die klaren Strukturen schaffen Orientierung und Raum für neue Lösungen.

WEITERE STIMMEN:

„Wir sind für den Stoffeinkauf von Drykorn unterwegs und sprechen mit unseren Lieferanten über
Bestellungen und Liefertermine, wir besprechen Musterungen nach und prüfen, ob alles klappt. Wir sind mit
einem großen Team unterwegs. Dadurch, dass wir uns aufgeteilt haben, schaffen wir viele Termine und
sprechen mit vielen Lieferanten.“
Kim Laura Müller, Einkauf Oberstoffe, Drykorn

„Wir sind einen Tag hier, das liegt vor allem daran, dass der Sommer für uns nicht so wichtig ist, wie der
Winter. Da sind wir immer zwei Tage da. Wir waren auch in Mailand, hier in München geht es jetzt um gezielte
Auftragsarbeiten mit europäischen Webern.“
Thomas Beller, Head of Design Sportswear, Digel

„Wir sind sehr zufrieden. Wir investieren immer sehr viel in neue Projekte wie jetzt in die Cross-Industrie
Kollaboration mit dem Papierhersteller Gmund. Innovation, Circularity, Nachhaltigkeit und hohe Qualität –
GMUND und Manteco haben die gleichen Werte. Letztes Jahr hatten wir eine Collab mit Liberty. Unsere
Kunden honorieren das sehr. Wir sind den ganzen Tag busy.“
Simona Gonfiantini, Key Account Manager, Manteco

„Gestern war sehr gut. Normalerweise erwarten wir auf der MUNICH FABRIC START 25 bis 30 Kunden.
Bereits am ersten Tag hatten wir 20 Termine an einem Tag. Die Kunden lieben unsere Kollektion. Wir kommen
seit vielen, vielen Jahren hierher. Auch wenn es gut läuft, wäre es schön, zusätzlich neue Kunden
kennenzulernen.“
Meltem Iliman, Board Member & Sales, Elyaf


Entdecken Sie weitere bahnbrechende Innovationen auf unseren kommenden Messen:

BLUEZONE

14/07 – 16/07/2026

www.bluezone.show

MUNICH FABRIC START

14/07 – 16/07/2026

www.munichfabricstart.com

reVIEW

08/09 – 09/09/2026

www.viewmunich.com

MUNICH FABRIC START - Between Attitude and Sensuality

MUNICH FABRIC START: Zwischen Haltung und Sinnlichkeit

PREVIEW
MUNICH FABRIC START | BLUEZONE | KEYHOUSE | THE SOURCE

26. Januar 2026

Die Zukunft beginnt da, wo wir sie neu denken. Nach Saisons der Zurückhaltung markiert Spring.Summer 27 einen bewussten Gegenentwurf: Optimismus, Sinnlichkeit und kreative Freiheit treten an die Stelle von Pragmatismus und Neutralität. Physische Präsenz und Individualität gewinnen wieder an Bedeutung – als Antwort auf Unsicherheit, Erschöpfung und algorithmische Vorhersagbarkeit. Das übergeordnete Leitthema PLEASURE steht für Mode als emotionalen Raum, als Ausdruck von Haltung und kultureller Reflexion. Farben, Oberflächen und Materialien werden zu Trägern von Selbstbewusstsein und Lebenslust.

„Effizienz und Pragmatismus prägen das aktuelle Marktgeschehen. Und auch für uns als Messeveranstalter sind die Zeiten nicht einfach. Wir begegnen dem mit einer klar strukturierten Messe und einer starken Positionierung als wichtiger Impulsgeber, interaktives Business-Forum und Plattform gebündelter Textilkompetenz. In Sachen Mode und Trends läuten wir einen Perspektivwechsel ein: Optimismus statt Zurückhaltung. Selbstbewusstsein statt Unsicherheit.“

Florian Klinder, Managing Director MUNICH FABRIC START Exhibitions GmbH

In zwei Wochen öffnet die MUNICH FABRIC START mit verlängerter Laufzeit ihre Tore. Vom 27. bis 29. Januar 2026 positioniert sich die Münchener Stoffmesse einmal mehr als zentrale One-Stop-Sourcing-Plattform für die europäische Mode- und Textilbranche. Rund 1.000 Kollektionen von internationalen Stoff- und Zutatenherstellern liefern im MOC München einen fundierten Ausblick auf Spring.Summer 27 – von Material- und Farbinnovationen bis hin zu neuen Design- und Nachhaltigkeitsansätzen.

Mit den integrierten Show-in-Shows B BLUEZONE, KEYHOUSE, und THE SOURCE, bündelt die Messe alle relevanten Fashion-Segmente: hochwertige Stoffe und Zutaten, internationale Denim-Kompetenz sowie zukunftsweisende Innovationen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Internationalität, Kooperation und Nachhaltigkeit bleiben dabei zentrale Leitmotive.

Klar strukturierte Messe, starke Namen

Klarheit und Struktur in Kombination mit Kreativität und Optimismus spiegeln sich auf der MUNICH FABRIC START auch räumlich wider. Die Zusammenlegung der Messesegmente ins MOC hat sich bewährt. So wird das Messeensemble mit seinen acht Areas erneut unter einem Dach stattfinden. BLUEZONE und KEYHOUSE mit den SUSTAINABLE INNOVATIONS sind zur kommenden Veranstaltung wieder im hochfrequentierten Bereich der MUNICH FABRIC START in Halle 2 verankert – direkt angebunden an die Areas der FABRICS und ADDITIONALS.

Die DESIGN STUDIOS in Halle 4 sind nun noch zentraler positioniert. Und auch dem nachhaltigen Sourcing mit RESOURCE kommt, in direkter Nachbarschaft zu THE SOURCE, in Halle 1 eine stärkere Präsenz zu.

Fokussiert, inspirierend, vollumfänglich: Um Einkäufern und Designern einen ganzheitlichen Überblick zu bieten, sind die BLUEZONE Denim-Trends nun direkt in die Trendwelten um das Leitthema PLEASURE im Foyer des MOC integriert. Diese neue Form der Präsentation spiegelt die Marktentwicklung wider, in der Denim und klassische Fashion-Segmente in Kollektionen immer stärker miteinander verschmelzen.

Mit Namen wie ALBINI GROUP, Beste spa, Bonotto, Bornemann Etiketten, BUREAUX BO, CAN Tekstil, Eurojersey, Fabric House.com, KIKI FASHION, Kivanc Tekstil, Lanificio di Tollegno S.P.A., Manteco, Pontetorto, Pontoglio, Rioplele und Thermore wartet die MUNICH FABRIC START mit einem starken Portfolio an führenden, internationalen Stoff- und Zutatenherstellern auf. Zu den Aussteller-Highlights der BLUEZONE zählen Berto, Bossa, Calik, ISKO, Orta, Sharabati, Tejidos Royo und Troficolor Denim Makers.

BLUEZONE: Denim zwischen Heritage, Innovation und Emotion

Denim wird vielseitiger – luxuriös, funktional und authentisch zugleich. Dabei bewegt sich die Denim-Branche klar in Richtung Zirkularität: recycelte Fasern, ressourcenschonende Prozesse, leichtere Stoffe und weichere Haptiken prägen die Kollektionen für Spring.Summer 27. ISKO zeigt in seiner SS27-Kollektion leichte, performante Stoffentwicklungen wie City Glam, D-Lite und Future Face 2.0. Ergänzt wird das Portfolio durch Moonskin Denim (in Zusammenarbeit mit Adriano Goldschmied), RECODE Denim und RE&UP-Fasern. Mit seiner Premiumlinie ISKO™ Luxury by PG interpretiert das Unternehmen klassisches Denim-Heritage neu und verbindet handwerkliche Codes mit moderner Technologie und emotionalem Design. Zirkuläre Innovationen ermöglichen dabei luxuriöse Oberflächen, Tiefe und Authentizität, ohne den charakteristischen Indigo-Ausdruck zu verlieren. Tejidos Royo erweitert seine recycelten 2LIFE- und REBOOT-Kollektionen um Bestseller aus 100% recycelter Baumwolle und ergänzt diese um die neue Linie Soft Fabrics mit besonders weichen Denim- und Piece-Dyed-Qualitäten.

Herkunft und Haltung: Mit dem Showcase „HOMEGROWN DENIM LEGENDS“ rückt die BLUEZONE prägende Denim-Macher und Marken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Rampenlicht. Gezeigt werden seltene Vintage-Stücke aus der Denim-Sammlung von Ruedi Karrer sowie – neu in dieser Saison – die deutsche Denim-Marke Angels.

Jubiläum: Zum festen Bestandteil der Branche und seit Jahrzehnten nicht wegzudenken, zählt das Fachmedium Sportswear International, das in München auf der MUNICH FABRIC START eine Hommage an sein 50-jähriges Bestehen zelebriert.

KEYHOUSE: Innovation zwischen Technologie und Mensch

Der Innovationshub KEYHOUSE bündelt auch im Januar 2026 zukunftsweisende Material-, Technologie- und Systemlösungen. Im Fokus stehen Transparenz in der Lieferkette, Vertrauen und der Weg zur Kreislaufwirtschaft. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel digitaler Technologien mit der Befähigung der Menschen, diesen Wandel auch umzusetzen. So zeigt Original-ID, wie sich Produktauthentizität über die einzigartige Mikrostruktur von Materialien als digitaler „Fingerabdruck“ sichtbar machen lässt – eine Verbindung aus physischem Produktschutz und digitaler Transparenz.

Das Forschungsprojekt RETRAKT untersucht, wie der Übergang von linearen zu zirkulären Prozessen widerstandsfähig gestaltet werden kann, indem Mitarbeitende als zentrale Erfolgsfaktoren in den Mittelpunkt rücken. Mithilfe von „Resilience Engineering“ werden sie befähigt, neue Anforderungen praxisnah und lösungsorientiert umzusetzen. Als KEYHOUSE-Aussteller wieder dabei sind Brightfiber Textiles und Cradle to Cradle. Zu den Neuausstellern zählen neben Original-ID außerdem SABF Chemicals und Trove Recommerce.

SUSTAINABLE INNOVATIONS: Kulturell, sinnlich, systemisch

Das kuratierte Forum SUSTAINABLE INNOVATIONS zeigt visionäre, forschungsnahe Projekte an der Schnittstelle von Design, Technologie und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit wird in dieser Saison nicht isoliert, sondern kulturell, sinnlich und systemisch gedacht. Zu den Neuheiten auf der bevorstehenden Veranstaltung zählt unter anderem Marie Vilay mit den Projekten „To Read a Pattern“ und „A Bindle“ – ein methodischer Ansatz textiles Wissen über kulturelle und geografische Grenzen hinweg zu vermitteln. Materia Futura, das Designforschungsprojekt von Alessia Pasquini und Beatriz Sandini, hinterfragt die visuelle Reduktion biobasierter Materialien und setzt bewusst auf Schimmer, Tiefe und ästhetische Bewegung, um die Sinne anzusprechen. Threaded Protocols von Floor Berkhout ist eine Untersuchung der strukturellen Verbindung von Weberei und Computing – als bewusster Gegenentwurf zur Effizienzlogik digitaler Systeme.

THE STAGE: Interaktion, Inspiration und Information

Exklusive Keynotes, Podiumsdiskussionen, Trendpräsentationen und Q&A-Sessions – die MUNICH FABRIC START hat für ihre Besucher wieder ein umfassendes Vortragsprogramm zusammengestellt. Auf der STAGE werden die aktuellen Branchenthemen diskutiert und eingeordnet: Die neuen Farb-, Fabric- und Fashion-Trends für Spring.Summer 27 präsentieren unter anderem Peclers Paris, David Shah, O/M Collective, OLIVIA DOES DESIGN und Monsieur-T. Deep Dives über zukunftsorientierte, nachhaltige Materiallösungen gibt der Kurator der Sustainable Innovations, Simon Angel. Über neue Policies, Rückverfolgbarkeit und Kreislauffähigkeit diskutiert Muchaneta ten Napel mit führenden Experten der Textil- und Modeindustrie. Von Megatrends über KI bis hin zum Thema Nachhaltigkeit – der VDMD als Programmpartner präsentiert ein breites Spektrum an Topics zur Vorbereitung auf die bevorstehende Saison. Detaillierte Informationen zum Vortragsprogramm werden ONLINE kontinuierlich aktualisiert und kurz vor der Veranstaltung in einer weiteren Pressemitteilung bekannt gegeben.

Drinks, Snacks, Networking und Musik: Im Anschluss an den zweiten Messetag lädt die MUNICH FABRIC START ab 18.30 Uhr zu AFTER SHOW DRINKS ein. 


Entdecken Sie weitere bahnbrechende Innovationen auf unseren kommenden Messen:

BLUEZONE

27/01 – 29/01/2026

www.bluezone.show

MUNICH FABRIC START

27/01 – 29/01/2026

www.munichfabricstart.com

VIEW

02/12 – 03/12/2025

www.viewmunich.com

MUNICH FABRIC START - September 25 Abschlussbericht

MUNICH FABRIC START als Knotenpunkt der Branche

ABSCHLUSSBERICHT
MUNICH FABRIC START | BLUEZONE | KEYHOUSE | THE SOURCE

4. September 2025

Solider Messeverlauf: Die internationale Fabric Trade Show MUNICH FABRIC START richtete ihren Fokus zur 56. Ausgabe auf eine klare Positionierung. An zwei Messetagen brachte die Münchener Textilmesse mit ihren vier Show-in-Show-Formaten die Modebranche zusammen. Das Konzept, die internationale Denim-Fachmesse BLUEZONE sowie den Innovationshub KEYHOUSE gemeinsam mit MUNICH FABRIC START und THE SOURCE unter einem Dach im MOC München zu präsentieren, ist aufgegangen.

„Wir ziehen ein positives Fazit: Die engere Verzahnung unserer Messeformate hat den gewünschten Effekt erzielt – die MUNICH FABRIC START mit ihren Show-in-Shows fördert die Vernetzung unterschiedlicher Marktsegmente und wird zum Knotenpunkt der Textilindustrie. In diesen Zeiten wichtiger denn je sind impulsgebende Formate wie das KEYHOUSE oder die SUSTAINABLE INNOVATIONS. In Verbindung mit unserem umfassenden Portfolio an internationalen Herstellern aller Fashion-Segmente war die Stimmung trotz aktuellem Marktumfeld positiv, womit die Messe ein wichtiges Zeichen setzt.“

Florian Klinder, Managing Director MUNICH FABRIC START

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch waren in München Designer, Einkäufer, wichtige Entscheider und führende Branchenexperten zusammengekommen. In einem nach wie vor angespannten Marktumfeld präsentierte sich die MUNICH FABRIC START mit einem breiten Portfolio von über 600 internationalen Ausstellern mit rund 1.200 Kollektionen aus allen Bereichen der Textilbranche. Gepaart mit einem hohen Maß an Innovation und Inspiration wurde die Rolle der Messe als wichtiger Branchentreffpunkt für die Textilindustrie sowohl von den Besuchern als auch von den Ausstellern wahrgenommen.

„Die jetzige Messe läuft gut, nach meinem Eindruck besser als im Januar. Die Marktsituation ist angespannt, umso wichtiger, dass die Stimmung auf der Messe gut ist. Es waren alle da, die wir erwartet haben, darunter zum Beispiel Alberto, Armedangels, Drykorn und Oui“, sagt Simon Leppich, Managing Director von Nilörn Germany.

„Die Messe ist bislang richtig gut gelaufen. Viele unserer Bestandskunden waren da und auch viele Neukunden haben sich für unsere Fake-Furs interessiert. Es spielt uns sehr in die Karten, dass Fake-Fur im Moment so ein großes Thema ist. Ganz neu zeigen wir Felle, die zu hundert Prozent biobasiert sind. Das kommt gut an“, so Aylin Aksu, Sales Agent von Ecopel.

Stellvertretend für viele Besucher fasst Adrian Runhof, Artistic & Managing Director von Talbot Runhof, zusammen: „Wir finden alles, was man sucht und viel Neues. Die MUNICH FABRIC START ist wie immer gut gemacht. Die Sample Area ist sehr inspirierend. Wir suchen nach neuen Texturen und Stoffen, die in unsere Range passen. Fazit: sehr schön! Alles tip top.“

KEYHOUSE & SUSTAINABLE INNOVATIONS: Cutting Edge Technology

Die Lücke zwischen bahnbrechenden Konzepten und skalierbaren, marktreifen Lösungen schließen – darum ging es im Innovationshub KEYHOUSE und bei den SUSTAINABLE INNOVATIONS, neu gelegen in der hochfrequentierten Halle 2 im MOC. In Verbindung mit dem eindrucksvollen Rahmenprogramm mit knapp 50 Programmpunkten und über 40 internationalen Experten traf geballte Expertise auf innovative Ansätze und zukunftsweisende, neue Technologien. Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Compliance, Materialforschung, nachhaltige Innovationen und neue Wege im Sourcing durch langfristige Partnerschaften und strategische Kooperationen wurden hier an zwei Tagen präsentiert und diskutiert. „Fashion ist nicht kaputt – sie wurde genau so konzipiert“, sagt Muchaneta ten Napel, Policy-Beraterin und Founder von Shape Innovate. Ihre Roadmap 2035 ist ein Weckruf für alle, die sich noch nicht mit Circularity und einer transparenten Lieferkette auseinandersetzen. „Mode und Technologie waren noch nie die besten Freunde. Aber wir dürfen den Fokus nicht verlieren – wir brauchen Disruption, um echte Verbesserungen anzustoßen. Es war noch nie so einfach wie heute, mit Technologie Pain Points zu beheben“, so Güneri Tuğcu von CNCT by r-pac. Nikita Raman, Senior Denim Designerin von Hugo Boss, hob die hohe Relevanz von echter Zusammenarbeit hervor: „Es ist eine Win-win-Situation, wenn Lieferanten und Marken zusammenarbeiten und langfristige Partnerschaften eingehen.“ „Als Marke zu wachsen und gleichzeitig unsere Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern sowie unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren – das ist der Moment, in dem wir erfolgreich sind. Diese Strategie verfolgen wir bei Tommy Hilfiger“, fasst Thijs Maartens, Vice President Sustainability von Tommy Hilfiger, zusammen. Simon Angel, Kurator der SUSTAINABLE INNOVATIONS der MUNICH FABRIC START, ist begeistert, dass eine neue Phase begonnen hat: „Mein Motto für diese Saison lautet: ‚Wir werden die richtigen Antworten bekommen, wenn wir die richtigen Fragen stellen.‘ Und genau diese Fragen werden gestellt. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass Designer eine neue Ebene erreichen – den Anspruch, Dinge richtig zu machen – und damit auch Einzug in die großen Unternehmen halten.“

BLUEZONE: „Business as unusual“ – Denim im Wandel

‚Business as unusual‘ – das ist das neue Motto“, so eröffnete der Denim-Experte der BLUEZONE Panos Sofianos das Podium, auf dem die Key Player der Denim-Industrie über die Zukunft der Branche diskutierten. „Wer wartet, ist zu spät. Seit ich in der Branche arbeite, gab es für Denim nie einfache Zeiten. Die Lösung besteht nicht darin, zu reagieren, sondern vorauszusehen, was kommt, und rechtzeitig zu agieren“, sagt Ezgi Atil, Business Development and R&D Manager, Kipas Denim. „Ich reise viel um die Welt. Der Denim-Markt scheint zu schrumpfen – doch in den USA und Asien wächst er weiterhin. Der Wettbewerb in Europa ist ein anderer. Unsere Antwort darauf: Investitionen in Innovation und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig versuchen wir, verstärkt Lifestyle- und Luxusmarken statt Ketten zu gewinnen. So sichern wir unsere Existenz, gerade in Europa. Die BLUEZONE ist dafür eine wichtige Plattform – und Panels wie dieses sind entscheidend“, erklärt Levent Bozgeyik, International Marketing Manager, Iskur Denim.

Von diesen Lösungen gab es auf der BLUEZONE zahlreiche Beispiele – wegweisende Technologien, umweltschonende Färbemethoden und funktionale Innovation von der Faser bis zum Finish, waren die vorherrschenden Themen der rund 40 internationalen Denim-Mills, die ihre neuesten Entwicklungen für Denim und Sportswear präsentierten. So zeigte beispielsweise Tejidos Royo den ersten Stoff aus hundert Prozent pre-consumer recycelter Baumwolle, gefärbt mit DRY Indigo, ISKO präsentierte mit RECODE DENIM sein neues Kreislaufkonzept.

In Zeiten der Unsicherheit auf globaler Ebene gilt es, die eigenen Wurzeln und den Teamgeist zu stärken. Dafür hat die BLUEZONE in München ein neues Format lanciert. Mit „HOMEGROWN DENIM LEGENDS“ werden von nun an prägende Denim-Persönlichkeiten und -Marken aus der DACH-Region in den Mittelpunkt gestellt. Den Auftakt machte: Erwin O. Licher, Gründer gleich dreier deutscher Denim-Labels, sowie historische Einblicke von Levi’s-Gründer Loeb Strauss und Ruedi Karrers Vintage-Sammlung. Heritage und New Technology – diese zwei Gegenpole beleuchteten auch die Denim-Ikone Adriano Goldschmied im Gespräch mit Thomas Leary, Co-Founder und Sales Manager von Baytech Sustainable Technologies gemeinsam mit Sofia Strazzanti, Founder & CEO von Future Fashion Assembly.

Die neue Location der BLUEZONE im Zentrum des MOC in Halle 2, wurde unterschiedlich angenommen. Die Chancen für neue Synergien und eine engere Verzahnung mit der Fashion-Industrie wurden gesehen und bereits vielfach genutzt. „Deutschland ist unser stärkster Markt. Für diesen Markt entwickeln wir spezielle Innovationen wie Comfort Stretch. Zudem pflegen wir sehr gute Partnerschaften mit deutschen Marken. Deshalb kann ich sagen: Unser Geschäft ist nicht nur stabil – es wird von Saison zu Saison stärker“, sagt Ibrahim Ethem Buyukpepe, Acting General Manager bei Calik Denim. Gleichzeitig vermissten einige den einzigartigen Denim-Vibe der Zenith Halle. „Am alten Standort haben wir uns wohler gefühlt – mir fehlt hier ein wenig die Denim-Seele. Aber am Ende des Tages finden uns die Kunden auch hier. Wir präsentieren unsere Hauptkollektion mit viel Heritage sowie neuen authentischen Styles, neuen Basics und ausgefallenen Designs. Für den deutschen Markt entwickeln wir immer eine eigene Kollektion. Mit Stretch, leichteren Stoffen und einem soften Griff treffen wir genau den Geschmack. Deshalb sind wir bei der BLUEZONE auch immer ausgebucht“, sagt B. Hande Yildirim, Sales Chief von Bossa. „Wir haben auf der BLUEZONE tolle, authentische Waschungen gesehen. Generell gibt es viele Neuheiten. Durch den späten Zeitpunkt ist die Messe für uns eher ein Meet & Greet. Wir können hier gut arbeiten und Sachen nachbesprechen. Aber wir vermissen die Atmosphäre von der alten BLUEZONE“, fasst es Sandi Lambertz, Head of Design Denim von Mac Moden, zusammen.

(All)gegenwärtig – die Trends für Autumn.Winter 26/27

Mit dem Leitthema „RIGHT HERE RIGHT NOW“ stellt die MUNICH FABRIC START für Autumn.Winter 26/27 die Gegenwart in den Mittelpunkt. Die fünf großen Fashion-Trends für die kommende Saison spiegeln die Vielschichtigkeit des Zeitgeistes wider. „Conversant“ verbindet neu interpretierte Dresscodes und Heritage-Ästhetik mit American Sportswear. „At Ease“ steht für Komfort, Klarheit und minimalistische Eleganz. „Night Call“ bringt subversive Clubkultur mit futuristischem Glanz. „Untamed“ setzt auf Naturverbundenheit, robuste Materialien und folkloristische Muster, während „Elite“ luxuriöse Styles zwischen Neo-Dandyismus und opulenten Materialmixen inszeniert. Die Trends der MUNICH FABRIC START waren für Designer, Einkäufer und Produktverantwortliche ein wichtiger Input für den eigenen Research und Einkaufsentscheidungen. „Die Trendforen sind immer sehr inspirierend. Es zeigt sich viel Varianz in den Fabrics und Fancies – von Pailletten über Glanz und Struktur. Diese Vielseitigkeit bringt Abwechslung. Die vielen erdigen, warmen Farbtöne machen Lust auf den Herbst. Bei den DESIGN STUDIOS haben wir tolle Patterns gefunden, auffallend viele Animal Prints“, sagt Theresa Link, Team Lead Grafik Design von Bonita. Simone Pilger, Product Managerin von Raabe Fashion Group, setzt auf Karos und Felle: „Das ist ein Riesenthema – dafür haben wir hier auf der Messe eine gute Auswahl gefunden. Die Trendforen haben uns nochmal darin bestätigt, dass wir auf die richtigen Farb- und Materialtrends setzen. Braun, Rot, Karamell – generelle warme Töne in neuen Kombinationen. Auf Mint gehen wir eher nicht.“

Thomas Nick Müller, Inhaber der Agentur Max Müller, sieht die Tendenz zu Besonderheiten: „Die Kunden suchen nach mehr Spezialitäten. Die Zeiten, in denen alles in Grau und Beige war, sind vorbei. Stattdessen kommen neue Winterfarben in Dessinierungen, Ton-in-Ton-Checks, Jacquards und Unis, aber immer mit Struktur. Die Oberflächen dürfen nicht zu flach sein, Mouliné Garne sind wichtig. Unsere Kunden waren da, aber man muss auch sagen, wenn es früher mal 100 waren, dann sind es jetzt vielleicht 30.“ Durchaus mehr Highlights hätte man sich bei Drykorn gewünscht: „Wir sind eine deutsche Firma und freuen uns, dass wir eine deutsche Messe haben, die wir immer und gerne supporten. Wir machen hier unser Brot- und Buttergeschäft und haben dafür alles gefunden. Von den Kollektionen wünschen wir uns mehr Highlights. Wir sind groß geworden, weil wir mutig sind, nicht weil wir vorsichtig sind. Wir brauchen mehr Cherries!“, sagt Fred Götz, Creative Director Menswear and Interior Design bei Drykorn.

Ausreichend Zeit zum Networking und ungezwungenen Gesprächen gaben Get-togethers anlässlich des Herrlicher Jubiläums und zum Launch des neuen Formats HOMEGROWN DENIM LEGENDS auf der BLUEZONE oder die Happy Hour von The Fashion Grid sowie der MUNIQUE APÉRO der MUNICH FABRIC START mit rund 1.300 Gästen.

Nach zwei Messetagen schloss die MUNICH FABRIC START mit einer stabilen Besucherfrequenz im Vergleich zum Vorjahr ab. Zu den Besuchern zählten die Designer, Produktmanager, Einkäufer und Firmenchefs zahlreicher europäischer und internationaler Marken wie adidas, A Kind of Guise, Alberto, Alpha Tauri, Anna van Toor, Another Brand, Armedangels, Atelier Gardeur, Balenciaga, Bestsecret, Betty Barclay, Black Palms, BMW, Bogner, Brax, bugatti, C&A, Calzedonia, Camel Active, Cinque, Closed, Comma, Digel, Drykorn, Dubarry of Ireland, Escada, Fynch-Hatton, Gerry Weber, Guido Maria Kretschmer, Hanro, Herrlicher, Hessnatur, Holy Fashion Group, HSE, Hugo Boss, IB Company, JOOP!, Lagerfeld, Lanius  Lodenfrey, Luisa Cerano, MAC, Marc Aurel, Marc Cain, Marc O’Polo, Mercedes Benz, Mey, More & More, NKD, Olymp, OUI, Peek & Cloppenburg, Porsche, Riani, Roeckl, s.Oliver, Schöffel, Seidensticker, Sportalm, Sportscheck, Strellson, Summum, Talbot Runhof, Tommy Hilfiger, Toni Dress, Westwing, Windsor und Zero. Die Besucher kamen aus 54 Ländern, neben Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiegend aus Italien, den Niederlanden, Belgien, Türkei, Tschechien, Polen, Griechenland, Spanien, Portugal und Skandinavien. Sowohl unter den Besuchern als auch unter den Ausstellern intensiv diskutiert wurde der Messetermin. Die Veranstalter erwägen die MUNICH FABRIC START für Autumn.Winter 27/28 vom September auf Mitte/Ende Juli 2026 vorzuziehen. Weitere Details hierzu werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Fest steht, dass die kommende Edition vom 27. bis 29. Januar 2026 eine Laufzeit von drei Tagen haben wird.


Entdecken Sie weitere bahnbrechende Innovationen auf unseren kommenden Messen:

BLUEZONE

27/01 – 29/01/2026

www.bluezone.show

MUNICH FABRIC START

27/01 – 29/01/2026

www.munichfabricstart.com

VIEW

02/12 – 03/12/2025

www.viewmunich.com

Wetlands Matters – von Marc Wijkmans

Wetlands Matters – von Marc Wijkmans

SUSTAINABLE INNOVATIONS

29. August 2025

In den Niederlanden, wo Land und Wasser untrennbar miteinander verflochten und doch oft Gegenspieler sind, muss Design oft in engem Bezug zur Ökologie gedacht werden. Wetlands Matters vom Studio Wetlands von Marc Wijkmans führt dies in das Textil-Design hinein und behandelt Stoffe nicht als neutrale Oberflächen, sondern als aktive Teilnehmer, die dabei helfen können, Landschaften wachsen zu lassen.

Die Idee von Wijkmans entsprang einer einfachen, aber wichtigen Beobachtung: Tiere transportieren Samen in ihrem Fell durch ganze Ökosysteme. Daraufhin entwickelte er ein Textil, das diesen natürlichen Prozess imitiert – es fängt Samen bewusst ein und verteilt sie weiter. Das Material besteht aus Wolle, Natriumalginat und Leinöl. Anders als glatte, makellose Stoffe gewinnt es seinen Wert gerade durch seine Unregelmäßigkeiten – durch die Art, wie es verhakt, Dinge mitnimmt und so den Prozess der Wiederverwilderung unterstützt. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zu gängigen Vorstellungen von Outdoor-Bekleidung.

„Samen bleiben im Fell haften. Daran anknüpfend kam mir die Idee, dem Material eine fellartige Oberfläche zu geben.“
 Marc Wijkmans

Materialherstellung

Wie wir alle wissen, bestehen moderne Funktionsstoffe heute überwiegend aus synthetischen Materialien – sie sind stark und wasserabweisend konstruiert, gelten jedoch als problematisch, weil sie Mikroplastik freisetzen. Wetlands Matters stellt dieses verbreitete Verständnis von „Funktionalität“ infrage. Hier wird Leistung neu definiert: nicht danach, ob Menschen trocken bleiben, sondern ob die ökologischen Bedürfnisse eines Ortes unterstützt werden.

Das Textil wurde im Naturschutzgebiet Hemelrijkse Waard getestet und zeigt dort, dass Schutz wechselseitig gedacht werden kann – zwischen Träger:in und Landschaft. Daraus ergibt sich eine klare Botschaft für die Mode- und Textilindustrie: Materialien müssen grundlegend neu gedacht werden. Was wäre, wenn Stoffe so entworfen würden, dass sie mit ihrer Umgebung kooperieren, statt ihr zu widerstehen? Was wäre, wenn Vergänglichkeit und biologische Abbaubarkeit nicht als Makel, sondern als wesentliche Tugenden einer nachhaltigen Zukunft verstanden würden?

Alles in allem erhebt Wetlands Matters nicht den Anspruch, sofort marktreif zu sein oder fertige Lösungen anzubieten. Vielmehr versteht es sich als Denkanstoß – als Erinnerung daran, dass die Zukunft von Textilien vielleicht weniger darin liegt, wie lange sie halten oder wie eng sie klassischen Leistungsansprüchen genügen, sondern vielmehr darin, wie leise und stetig sie Landschaften beim Wachsen unterstützen können.

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Materialreparatur


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MUNICH FABRIC START September 2025 - Outlook

MUNICH FABRIC START mit starkem Portfolio

MUNICH FABRIC START | BLUEZONE | KEYHOUSE | THE SOURCE

29. August 2025

In drei Wochen ist es so weit: Die MUNICH FABRIC START Exhibitions GmbH vereint in der ersten Septemberwoche alle relevanten Fashion-Segmente unter einem Dach in München und unterstreicht ihre Position als eine der führenden europäischen Textilmessen.

Am 2. und 3. September 2025 werden erstmals die internationale Denim-Fachmesse BLUEZONE sowie der Innovationshub KEYHOUSE gemeinsam mit der MUNICH FABRIC START und THE SOURCE im MOC München stattfinden. Das Messe-Ensemble festigt seine Rolle als zentrale Plattform der europäischen Modebranche und präsentiert sich damit konsequent als umfassende One-Stop-Sourcing-Lösung für Designer, Produktverantwortliche und Modemacher.

Mit rund 1.200 Kollektionen von rund 600 internationalen Stoff- und Zutatenherstellern geht die MUNICH FABRIC START in eine vielversprechende Messerunde.

„Mit voller Energie blicken wir auf eine Veranstaltung, die Vielfalt und Qualität wie kaum eine andere vereint – mit einem beeindruckenden Line-up internationaler Hersteller aus allen Fashion-Segmenten. Globale Vernetzung, frische Ideen aus branchenübergreifenden Kooperationen, gepaart mit innovativen Technologien und kreativen Lösungen – das ist unsere Erfolgsformel für die Zukunft. Durch die noch engere Verzahnung unserer Messeformate entsteht eine Bühne, auf der Austausch, Inspiration und gemeinsamer Fortschritt nicht nur möglich, sondern unvermeidlich sind. Wir hoffen, dass damit die gesamte Branche die frische Dynamik spürt und aktiv mitgestaltet.“ 

Florian Klinder, Managing Director MUNICH FABRIC START Exhibitions GmbH

Für die kommende Veranstaltung hält die führende Textilmesse spannende Neuheiten bereit: Von den richtungsweisenden Farb- und Materialtrends für Autumn.Winter 26/27 über neue und wiederkehrende internationale Aussteller aus den Bereichen Textilien, Zutaten, Ausrüstung und Sourcing bis hin zu einem hochinformativen Edutainment-Programm mit führenden Branchenexperten zu den aktuellen Marktthemen.

Das Programm der MUNICH FABRIC START und BLUEZONE umfasst zahlreiche Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops. Detaillierte Informationen zu Keynotes, Panel Diskussionen und Vorträgen finden Sie tagesaktuell ergänzt hier:

ENTDECKEN SIE DAS VORTRAGSPROGRAMM & EVENTS

Internationalität: Von lokaler Fertigung bis globaler Zusammenarbeit

Internationalität ist eines der zentralen Fokusthemen der kommenden MUNICH FABRIC START. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geht auf Textile & Apparel Roadshow und präsentiert mit einem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Sourcing in Africa“ die Vielfalt afrikanischer Textilkompetenz. Vertreten sind zehn Unternehmen aus Ägypten, Äthiopien, Ghana, Marokko und Senegal sowie drei Institutionen und Branchenverbände, darunter AMITHAMDIE aus Marokko und die Chamber of Apparel and Home Textile aus Ägypten. Zum gleichen Thema ist auch das Centre for the Promotion of Imports from Developing Countries (CBI), eine Initiative der niederländischen Regierung, vor Ort. Das CBI stellt dabei drei innovative Unternehmen vor, die ihre Stoff- und Bekleidungskollektionen aus dem Projekt „Egypt Textiles in Transition“ präsentieren. Höchste Handwerkskunst Made in Italy, darum geht es bei der Initiative Manifattura Italia, die Modemarken direkt mit italienischen Bekleidungsherstellern vernetzt und damit eine neue Ära der lokalen Fertigung entlang der gesamten Wertschöpfungskette beginnen möchte. „Wo funktioniert das auf höchstem Niveau, wenn nicht in Italien?“, heißt es.

Manifattura Italia

Teamgeist: Kooperationen als Treiber für Innovation, Nachhaltigkeit und Vernetzung

Zahlreiche Kooperationen zwischen Industrie, Forschungsinstituten und Hochschulen zeigen auf der MUNICH FABRIC START einmal mehr, wie wichtig das gemeinsame Vorausdenken ist, um die Modebranche in einem nachhaltigen Sinne voranzubringen. Upcycling und Hightech-Sticken: Die Modefachschule Sigmaringen veranstaltet gemeinsam mit MountekGunold und Reiner Knochel ein interaktives Upcycling-Projekt. Vom Design über Stoff- und Garnwahl bis zur Fertigung auf einer Hightech-Stickmaschine können Besucher live ihren individuellen Aufnäher aus Stoffresten und Vintage-Denim gestalten. MFS X The Fabric Connector Pilot: die MUNICH FABRIC START kooperiert in dieser Saison erstmals mit The Fabric Connector. In dem gemeinsamen Pilotprojekt in der RESOURCE Area werden Besucher dabei unterstützt, durch fachkundige Beratung, Aufklärung und ein neues Tool zur Wirkungsmessung nachhaltigere Sourcing-Entscheidungen zu treffen. Hochinnovative Biotextilien für die Zukunft: BIOTEXFUTURE präsentiert zur kommenden MUNICH FABRIC START drei ausgewählte Forschungsprojekte: BioCushion, bioPEtex und CircWool. Dabei geht es um kreislauffähige statt ölbasierte Abstandsgewirke, biobasiertes Polyethylen als neuer Rohstoff für die Bekleidungsindustrie sowie eine neuartige lösungsmittelbasierte Recyclingtechnologie für Wollabfälle zur Wiedereingliederung in den Textilkreislauf. Als Industriepartner involviert, sind unter anderem adidas AG, Falke KGaA, ORTOVOX Sportartikel GmbH und zwissTEX Germany.

Biopetex

The Fabric Connector

CircWool

Innovationsfaktor Textil: Material- und Produktneuheiten 

Die Saison Autumn.Winter 26/27 steht im Zeichen des Titels „RIGHT HERE RIGHT NOW“ – der Suche nach Orientierung, Glaubwürdigkeit und Identität. Gewohnte Sicherheiten geraten ins Wanken, das Vertrauen in bestehende Strukturen wird erschüttert. „RIGHT HERE RIGHT NOW“ ruft dazu auf, den Moment bewusst zu erfassen, den Zeitgeist zu verstehen und die Sinne für den tiefgreifenden Wandel in der Branche zu schärfen.

Neuentwicklungen als Highlights auf der MUNICH FABRIC START

Neu in der Kollektion von Händel + Diller sind Smartcel, ein antibakterielles, atmungsaktives Material mit UV-Schutz, und Seacell eine biologisch abbaubare Faser mit Algenanteil, die durch besondere Weichheit und Hautfreundlichkeit überzeugt. Bloomati by Carvema Têxtil setzt auf essenziellen Komfort, neu interpretiert durch smarte Texturen und veredelte Klassiker wie Jersey, Fleece, Ripp und Piqué. Ausdrucksstark wird es bei Elissa Stampa mit kräftigen floralen Mustern und lebendigen Farbwelten, während 6Dias Gewebe aus innovativen, nachhaltigen Fasern wie Orange, Minze oder Ananas präsentiert. Bei den ADDITIONALS zeigt Studio 9 mit „Quarter“ eine Trims-Kollektion, die Haptik, Technik und Design vereint, sowie einen Digitalen Produktpass mit NFC- und QR-Code-Technologie für mehr Transparenz entlang der Lieferkette.

Bloomati by Carvema Textil

Neue Location BLUEZONE und KEYHOUSE in Halle 2

BLUEZONE und KEYHOUSE sind zur kommenden Veranstaltung in den hochfrequentierten Bereich der MUNICH FABRIC START im MOC in Halle 2 eingebettet. Damit befinden sich die Denim Trade Show und der Innovations-Hub künftig im Zentrum des MOC, direkt angebunden an die ADDITIONALS und FABRICS Areas. Die Areale DESIGN STUDIOS, RESOURCE, THE SOURCE und SUSTAINABLE INNOVATIONS machen das Messeangebot komplett.

Highlights auf der BLUEZONE

Mit „NEXUS“ setzt auch die BLUEZONE ein starkes Trendzeichen und legt den Fokus auf Kooperationen. NEXUS ist ein Raum der Verbindung, des Austauschs und der Inspiration. Die Wortfindung steht für den Moment, in dem Menschen, Ideen, Technologien und Branchen zusammenkommen, Innovation entsteht und neue Impulse geboren werden. Es ist der Knotenpunkt, an dem alles zusammenfließt und Neues beginnt. Zum Beispiel mit der Kooperation HOMEGROWN DENIM LEGENDS, bei der die BLUEZONE prägende Denim-Macher und -Marken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Rampenlicht rückt.

Das Projekt stärkt regionale Wurzeln, Teamgeist und die Vernetzung innerhalb der Branche. Zum Auftakt im kommenden September werden die folgenden Persönlichkeiten präsentiert: Loeb Strauss (Gründer von Levi’s, geboren in Buttenheim), Erwin O. Licher (Schöpfer dreier deutscher Denim-Marken) und Ruedi Karrer mit seltenen Vintage-Stücken deutscher und DDR-Denim-Marken.

Future Fashion Assembly wird in Zusammenarbeit mit Baytech Sustainable Technologies ein spezielles Innovationsprojekt auf der BLUEZONE realisieren. Der Pilot wird vier bis sechs marktreife Innovatoren durch kuratierte Produktpräsentationen, Live-Workshops, Käufer-Roundtables und gezieltes Networking vorstellen und so die Lücke zwischen bahnbrechenden Konzepten und skalierbaren, marktreifen Lösungen schließen.

Tejidos Royo präsentiert seinen ersten Stoff aus 100 % pre-consumer recycelter Baumwolle, gefärbt mit der ressourcenschonenden DRY Indigo®-Technologie. Calik Denim überzeugt mit vielseitigen Konzepten von Hyper-Stretch bis Workwear-Heritage, während ISKO mit RECODE DENIM eine fortschrittliche Kreislauftechnologie vorstellt, die Alttextilien in hochwertige Stoffe verwandelt.

ISKO

Tejidos Royo

Calik Denim

MUNIQUE APÉRO

Am 2. September 2025 laden wir ab 18:30 zum MUNIQUE APÉRO im MOC Atrium 2 ein. Hier erwarten Sie Drinks, Snacks, Networking und Music zum Networking und Ausklang des ersten Messetages.


Heliotex – Studio Pauline van Dongen

Heliotex – Studio Pauline van Dongen

SUSTAINABLE INNOVATIONS

28. August 2025

Textilien haben schon immer unsere Körper bedeckt, aber was wäre, wenn sie auch die Dinge um uns herum mit Energie versorgen könnten? Heliotex , entworfen von der Designerin Pauline van Dongen stellt die bisherige Vorstellung davon, was Textilien leisten können, grundlegend infrage und erweitert die Möglichkeiten von Stoffen weit über das Bekannte hinaus.

Heliotex ist im Grunde eine Möglichkeit, organische Photovoltaik mit leichten, flexiblen Stoffen zu verbinden. Das Ergebnis sind Sonnenschirme und Überdachungen, die Energie erzeugen und dabei auch noch gut aussehen. Im Gegensatz zu starren Solarpaneelen bewegen, falten und „atmen“ diese Stoffe mit ihrer Umgebung. Sie sehen erneuerbare Energie nicht als etwas, das versteckt werden muss, sondern als etwas Schönes, Weiches, das sich harmonisch in die Welt einfügt.

„Wir konzentrieren uns auf Outdoor-Anwendungen wie textile Fassaden, Festzelte und Beschattungssysteme … Natürlich sehen wir auch Anwendungen im Innenraum wie Vorhänge und Sonnenschutz vor.“
Pauline van Dongen

Dass Simon Angel das Projekt in das diesjährige SUSTAINABLE INNOVATIONS Forum aufgenommen hat, stellt Heliotex in einen größeren Zusammenhang: Textilien sind längst nicht mehr passiv – sie sind Werkzeuge für grundlegende Veränderungen im System. Heliotex zeigt, wie Stoffe traditionelle Kategorien überwinden können, indem sie an der Schnittstelle von Design, Architektur und Energie wirken. Ähnlich wie Wetlands Matters und Plantfur beweist Heliotex, dass textile Materialien heute Innovation, Nachhaltigkeit und Funktionalität in sich vereinen können.

Van Dongens Arbeit wird die Mode- und Textilindustrie grundlegend verändern. Wenn Stoffe selbst Energie erzeugen können, eröffnet sich der Branche ein völlig neues Wachstumspotenzial. Nachhaltigkeit bedeutet dann nicht mehr nur, weniger Schaden anzurichten – sondern mehr Wert zu schaffen: Komfort, Schönheit und saubere Energie in einem.

Die Botschaft ist zugleich praktisch und visionär: Nachhaltigkeit sollte sich wie ein selbstverständlicher Teil des Alltags anfühlen, nicht wie etwas nachträglich Hinzugefügtes. Heliotex zeigt, dass erneuerbare Energie greifbar, einladend und sogar luxuriös sein kann. Das ist ein Aufruf an alle, die in Mode und Textil arbeiten, Stoffe nicht nur als etwas zu begreifen, das wir tragen, sondern auch als Teil der Gebäude, in denen wir leben.

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PAULINE VAN DOGNEN

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Additionals Trends Herbst.Winter 26/27 – Teil 7

ADDITIONALS NEWS

NILÖRN

28. August 2025

Die neuesten Entwicklungen für Knöpfe, Bänder, Dekosteine, Verschlüsse, Futterstoffe, Spitzen, Stickereien, Einlagen sowie Labeling- und Branding-Lösungen werden von rund 150 führenden internationalen Zutaten- und Accessoire-Lieferanten in der ADDITIONALS Area at MUNICH FABRIC START.Entdecken Sie die Neuheiten von NILÖRN hier in unseren ADDITIONALS-Blogbeiträgen:

Inform. Engage. Inspire. – Design Collections by Nilörn

Zweimal im Jahr präsentiert Nilörn neue Designkollektionen, die inspirieren und zugleich das Engagement für verantwortungsvolle Beschaffung, durchdachtes Design und Liebe zum Detail widerspiegeln. Die aktuellen Kollektionen vereinen Kreativität, Innovation und Handwerkskunst – jede einzelne geprägt durch die Verbindung aus technischer Expertise, ästhetischem Feingefühl und markenorientiertem Denken, um eine unverwechselbare Identität auszudrücken.

HÜGEL – Inspiriert vom Erbe der europäischen alpinen Kultur verbindet HÜGEL den nostalgischen Charme klassischer Outdoor-Ästhetik mit einem klaren Bekenntnis zu verantwortungsvoller Produktion. Runde Formen, lebendige Farbkontraste und haptisch ausgearbeitete Oberflächen wecken spielerische Erinnerungen, während der Einsatz zertifizierter und Bluesign® APPROVED Materialien das Engagement für Nachhaltigkeit unterstreicht. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart verortet, bietet HÜGEL Outdoor- und Lifestyle-Marken eine unverwechselbare Identität.

ASH equal – Eine zeitgemäße Neuinterpretation eines der bekanntesten Nilörn-Konzepte. ASH equal schöpft Inspiration aus den beständigen Eigenschaften von Denim – Widerstandskraft, Klarheit und Authentizität. Mit einem geschlechtsneutralen Ansatz verbindet die Kollektion klare Konstruktion mit raffinierten Strukturen und setzt dabei auf verantwortungsvoll beschaffte sowie recycelte Materialien. Anstatt Neuheit um der Neuheit willen zu schaffen, baut ASH equal auf bewährten Designprinzipien auf und bietet einen souveränen Ansatz für den modernen Ausdruck von Markenidentität.

Sierra Chamont – Mit Sierra Chamont wird ein klassisches Nilörn-Konzept neu belebt, das technische Funktionalität mit der Ästhetik urbaner Subkulturen verbindet. Entwickelt für moderne Sportswear umfasst die Kollektion Jacquard-Bänder, gewebte Labels, Hardware und Hangtags – alles gefertigt aus Materialien wie recyceltem Polyester, Filz und Edelstahl. Eine zurückhaltende Farbpalette und präzise Ausführungen formen eine Kollektion, die markant und zugleich ausgewogen wirkt – für Marken, die auf langlebiges und bewusstes Branding setzen.

Fiore – Fiore – Verwurzelt in klassischer europäischer Eleganz steht Fiore für Tradition, Qualität und zeitlose Anziehungskraft. Geprägt durch das Kronen-Emblem verbindet die Kollektion eine edle Farbpalette aus tiefem Marineblau und sanften Naturtönen mit Materialien wie Bio-Baumwolle, FSC-zertifiziertem Papier und recyceltem Polyester. Das Ergebnis ist ein ruhiger, verantwortungsvoller und zugleich langlebiger Ansatz für eine Premium-Markenidentität.

Über Nilörns Design Department

Design steckt im Detail. Die Mission von Nilörn ist es, die Essenz einer Marke durch innovative Lösungen zu verstärken, bei denen haptische Ausdrucksformen eine zentrale Rolle spielen.

Mit Designstudios in Schweden, Großbritannien, Deutschland und Belgien entwickelt das Team ganzheitliche, konzeptorientierte Markenwelten für Mode- und Lifestyleprodukte. Von Etiketten und Verpackungen bis hin zu Accessoires wird jedes Detail mit größter Sorgfalt gestaltet, um zu informieren, zu begeistern und zu inspirieren. Die hauseigenen Designkollektionen dienen dabei als kreatives Experimentierfeld für neue Technologien und Materialien – und stellen sicher, dass sowohl die eigenen Entwürfe als auch die Marken, mit denen Nilörn arbeitet, stets einen Schritt voraus sind.


Besuchen Sie Nilörn in H1 | B 01 und lassen Sie sich inspirieren.

NILÖRN


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Atelier Dasha Tsapenko's MYC_Couture

Atelier Dasha Tsapenko's MYC_Couture

SUSTAINABLE INNOVATIONS

27. August 2025

Die Modewelt hat Couture schon immer dafür gefeiert, dass sie schockieren kann. Doch was wäre, wenn Mode nicht nur durch ihren Look überraschte, sondern auch durch das, woraus sie besteht? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das Atelier von Dasha Tsapenko. Ihr fortlaufendes Projekt MYC_Couture basiert auf der Idee: Anstatt Kleidung herzustellen, lässt sie Kleidung wachsen.

Tsapenko hat bereits Kleidungsstücke aus Pilzen, Hanf und Flachs geschaffen – lebendige Kollaborationen zwischen der Designerin und Organismen. Die daraus entstandenen Mäntel und Kleider wirken dramatisch und skulptural: Sie sehen aus wie echte Couture-Fantasien, doch gerade ihre biologische Beschaffenheit macht sie neuartig. Die Kleidungsstücke wachsen nach, zerfallen und kehren schließlich zur Erde zurück. Tsapenko hat damit das Konzept des „Bioluxus“ eingeführt, ein Modell, das Wandel und Vergänglichkeit akzeptiert, anstatt sich dagegen zu stemmen.

„Texturen und Materialien werden nicht produziert; sie wachsen.“

Dasha Tsapenko

Diese Vision ist weder ein Gimmick noch ein bloßes Experiment. MYC_Couture versteht, dass der Wandel vom Verständnis von Kleidungsstücken als statische Objekte hin zu Kleidung als Teil ökologischer Kreisläufe nicht bedeutet, am Alten festzuhalten, sondern darin besteht, Wandel, Wachstum und Rückkehr zu feiern.

MYC_Couture ist längst bei Veranstaltungen wie der Dutch Design Week, der Copenhagen Fashion Week und nun auch auf der Munich Fabric Start vertreten – zu finden im Ausstellungsbereich SUSTAINABLE INNOVATIONS. Dort möchte Dasha Tsapenko eine Diskussion darüber anregen, wie Mode und Ökologie neu miteinander verbunden werden können. Ihre Botschaft ist zugleich einfach und radikal: Nachhaltigkeit lässt sich nicht allein durch Effizienzsteigerungen erreichen.

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ATELIER DASHA TSAPENKO

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Additionals Trends Herbst.Winter 26/27 – Teil 5

ADDITIONALS NEWS

BORNEMANN-ETIKETTEN

23. August 2025

Die neuesten Entwicklungen für Knöpfe, Bänder, Dekosteine, Verschlüsse, Futterstoffe, Spitzen, Stickereien, Einlagen sowie Labeling- und Branding-Lösungen werden von rund 150 führenden internationalen Zutaten- und Accessoire-Lieferanten in der ADDITIONALS Area at MUNICH FABRIC START.Entdecken Sie die Neuheiten von BORNEMANN ETIKETTEN hier in unseren ADDITIONALS-Blogbeiträgen:

Labels sind mehr als nur Kennzeichnungen – sie erzählen Geschichten

Das Chronicles-Programm wurde genau zu diesem Zweck entwickelt: für Produktkennzeichnungen, die nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar sind. Es spielt mit Kontrasten – zwischen Schatten und Glanz, Vergangenheit und Vision, Textur und Emotion.

Das Chronicles-Design eröffnet einen ästhetischen Raum, in dem Tiefe zur Sprache wird. Dunkle Farbtöne und strukturierte Oberflächen schaffen eine Atmosphäre, die an Mythen erinnert – an mystische Orte, verlorene Geschichten und eine stets präsente Opulenz.

Sorgfältig ausgewählte Materialien machen diesen Ausdruck visuell und haptisch erlebbar. Hochauflösende gewebte Etiketten mit fotorealistischen Motiven bestehen aus 100% recyceltem Polyester und ermöglichen eine detailreiche, nachhaltige Textilauszeichnung mit Tiefe. Kunstlederetiketten zeichnen sich durch geprägte oder bedruckte Oberflächen aus, während Samtetiketten subtile Eleganz vermitteln. Transferetiketten sorgen für glänzende Akzente auf dunklen Textilien, und Strasssteine setzen als funkelnde Details gezielte Highlights und verleihen jedem Etikett einen Hauch von Glamour.

Nachhaltigkeit ist hierbei kein Gegensatz, sondern Teil der Ästhetik. Der Einsatz recycelter Materialien und langlebiger Komponenten verbindet Erzählen mit Verantwortung – und schafft Lösungen, die sowohl gestalterischen als auch ökologischen Ansprüchen gerecht werden.

Klare Linien, kräftige Farben und ein Hauch von Verspieltheit:

Die „Graphic“-Etikettenreihe von Bornemann-Etiketten setzt ein visuelles Statement – modern, digital und unmöglich zu übersehen. Inspiriert von der ikonischen Ästhetik der späten 1980er-Jahre und übersetzt in eine zeitgemäße Designsprache, vereint „Graphic“ markante Farbkontraste mit geometrischer Klarheit. Im Mittelpunkt steht ein leuchtendes Grün, das das Branding zum Hingucker macht – optisch kraftvoll, bewusst laut und voller Energie.

Bornemann setzt auf hochwertige, innovative Trägermaterialien, die das Konzept nicht nur optisch, sondern auch haptisch erlebbar machen: Die Kollektion umfasst gewebte Etiketten mit fluoreszierenden Garnen, die für maximale Signalwirkung sorgen – diese Etiketten leuchten nicht nur in ihrer Farbe, sondern auch in ihrer Botschaft. Hinzu kommen gewebte Etiketten aus 100% recyceltem Polyester, bei denen Nachhaltigkeit auf textile Präzision trifft. Neoprenetiketten mit Silikonlogos bieten eine dreidimensionale, weiche und zugleich markante Haptik und sorgen für ein besonderes Gefühl sowie hohe Wiedererkennbarkeit, während bedruckte TPU-Folien ideal für einen klaren, futuristischen Look sind. Strapazierfähige, flexible und formstabile Silikon-Badges verbinden Funktion und Design auf perfekte Weise. Als leuchtendes Highlight setzen phosphoreszierende Kunstleder-Etiketten auch im Dunkeln Akzente und lassen das Branding selbst bei Nacht hervorstechen.

„Graphic“ ist mehr als nur ein Look – es ist ein klares Bekenntnis zu mutigem Design und verantwortungsvoller Markenpräsentation. Durch den gezielten Einsatz recycelter und langlebiger Materialien unterstützen diese Add-ons nachhaltige Markenstrategien, ohne Kompromisse bei der Wirkung einzugehen. Das Ergebnis ist eine Verbindung aus Ästhetik, Innovation und Umweltbewusstsein.

Bornemann-Etiketten entwickelt digitale Services direkt vor Ort in Wuppertal und ist damit Ihr idealer Partner für digitale Produktkennzeichnung und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Arbeitsabläufe.

Smart Solutions by Bornemann bieten Ihnen nicht nur umfassende Beratung rund um die Digitalisierung (MySmartServices), sondern auch innovative Lösungen für den kommenden digitalen Produktpass (MySmartPass). Die digitalen Services vereinfachen komplexe Bestellprozesse für Etiketten mit variablen Daten (MySmartCreator) und optimieren den Zugang zu Pflege- und Inhaltsinformationen für Ihre Kunden (MySmartCare). Wie digital sind Ihre Arbeitsabläufe?

„Smart Solutions by Bornemann bieten Ihnen nicht nur umfassende Beratung rund um die Digitalisierung (MySmartServices), sondern auch innovative Lösungen für den kommenden digitalen Produktpass (MySmartPass).“


Besuchen Sie Bornemann-Etiketten auf Stand D18 in Halle 1 und lassen Sie sich umfassend beraten. Das Team freut sich auf Ihren Besuch!

BORNEMANN-ETIKETTEN


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LOOPER Textile Co. – A second life for unwanted garments

KEYHOUSE NEWS

Meet LOOPER Textile Co.

A second life for unwanted garments

17. Dezember 2024

Looper Textile Co. is an independent company jointly owned by the H&M Group and REMONDIS. They provide retailers and municipalities with responsible solutions to extend the useful life of garments and textiles through re-use and recycling. At Munich Fabric Start, we are excited to welcome Looper Textile Co. as one of the key players at the upcoming KEYHOUSE during the next show on January 21 + 22, 2025 in Munich. Learn more about Looper Textile Co.’s mission to give unwanted garments a second life and how they contribute to increasing the likelihood that each garment meets its intended end state. Here’s how:

When it comes to unwanted garments, the challenges we face today are pretty overwhelming. Each year, an estimated 100 – 150 billion items of clothing are produced globally. 

  • The majority of these textiles are unfortunately fated to go to waste, contributing to resource depletion and environmental damage.
  • Globally, around 87% of discarded textiles directly end up in wrongful disposal, while more than 90% are reusable and recyclable.
  • Today, less than 1% of used clothes and other textile materials are recycled into new textile products.  At Looper Textile Co., they keep textiles out of wrongful disposal and provide solutions to extend the life of garments that are reusable. For those that can’t be reused, they ensure that the materials are recycled at their highest value.

At Looper Textile Co., they keep textiles out of wrongful disposal and provide solutions to extend the life of garments that are reusable. For those that can’t be reused, they ensure that the materials are recycled back into the loop at their highest value.

They collect and sort garments to extend their useful life:

Collect: They collect used and unwanted garments from retailers (including leftovers, customer returns, stop orders, faulty items, and post-consumer garments collected in stores or via post). They also collect post-consumer textiles in communities (street collection), via charity shops, and directly from consumers. 

Re-use: They extend the useful life of products (garments, shoes, accessories) through responsible reuse. The majority of garments they collect are eligible for reuse. At Looper Textile Co., facilities, they sort pieces by piece into more than 200 categories so they can meet customer needs and ensure that garments will have the best possible new life. 

Recycle: They have developed an industry-leading near-infrared (NIR) sorting line equipped with optical sensors, enabling them to detect material composition and color and thereby meet the requirements of closed-loop recyclers. For textiles where closed-loop recycling is not an option yet yet (currently the majority), they supply to open-loop recycling solutions (wiping cloths, nonwovens for insulation, and automotive). 

Recovery: A small remainder of garments that are contaminated or ineligible for reuse or recycling are disposed of in established waste facilities, prioritizing energy recovery whenever possible. 

„By investing in advanced sorting technologies, Looper Textile Co. is positioning itself as a key feedstock supplier for scalable textile-to-textile recycling solutions.” – Hélène Smits, Head of Business Development & Partnerships

Looper Textile Co. is a trusted partner in preparing garments for the next phase of their lifecycle. The bold ambition and strong heritage of this young company lies in understanding the retailer’s perspective and best-in-class operations. They are:

SOLUTIONS ORIENTED:

They meet you where you are: They provide custom solutions depending on the starting point and ambition level of the brand or retailer. This may range from securing responsible handling of unwanted garments to capturing post-consumer fibers to be introduced back into brand supply chains.

Circular supply chains: They actively support closed-loop trials to kick-start the flow of secondary raw materials into your supply chains.

Global turn key solutions: They operate three facilities in Europe, and through their global partner network, they are able to provide our solutions across all global markets. Their partners uphold their standards and share their commitment to giving unwanted garments a second life in a reliable and transparent way.

 

OPEN & TRANSPARENT:

Monthly Reports: They provide end-to-end visibility of what happens to the textiles from collection to sales markets in clear and engaging monthly reports.
Authenticity: They are straightforward about the challenges and opportunities they see, as well as their approach to each.
Customer Engagement: They can help you create a compelling narrative for your customers and answer any questions they might have.

INVESTED IN PROGRESS:

Automated Sorting for Circularity: They continue to invest in improving and scaling their automated sorting capabilities in order to supply textile feedstock to closed-loop recyclers with the right specifications. They are taking part in several trials and commercial pilots with fiber recyclers and manufacturers that bring recycled textile materials back into new products.

Responsible Re-Use: They are pushing for enhanced visibility practices within their sector via deep dives into reuse sales markets and transparent reporting. Their leadership in these areas contributes to more secure sales channels and increases the likelihood that each garment meets its intended end state. They are also involved in piloting solutions for end-of-life textiles in one of their main re-use markets in order to tackle the textile waste problem that is present there.

BEYOND COMPLIANCE:

With the introduction of the EU’s Extended Producer Responsibility (EPR) schemes for textiles and the Eco-design for Sustainable Products Regulation (ESPR), brands and retailers face increasing pressure to take responsibility for their products throughout their lifecycle, from design to production to end-of-life. Additionally, sustainability-conscious consumers are demanding transparency and ethical practices, pushing brands to adopt circular business models.

Whether you are focused solely on compliance, regard circularity as a key strategic advantage for your business, or anything in between, they can help!

Looper Textile Co.’s solutions are in accordance with ESPR, EPR, and other relevant legislation, and they ensure that you not only meet your producer requirements but also help you achieve your sustainable ambitions.

Visit them at the KEYHOUSE to discover the possibilites for your own brand. Don’t miss them on the KEYHOUSE stage with valuable insights. 

LOOPER Textile Co.


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