Sustainable Innovations

100 % collagen, 0 % plastic - Sustainable innovations

100 % collagen, 0 % plastic

GOLD von WINT Design Lab Robin Hoske und Felix Rasehorn

Sustainable Innovations

21. Februar 2023

Wer denkt, dass „GOLD“ von WINT Design Lab von dem glänzenden Edelmetall inspiriert wurde, der irrt – das Designforschungsprojekt schöpft seine Inspiration von der äußeren Gewebeschicht des Kuhdarms. Diese extrem dünne, elastische und reißfeste Membran, auch Goldschlägerhaut genannt, wurde in der Vergangenheit als Trennschicht beim Klopfen von Blattgold verwendet.

Die Produktdesigner Robin Hoske und Felix Rasehorn, Gründer von WINT Design Lab, haben zusammen mit Mimotype Technologies das Potenzial in dem Material erkannt, um daraus langlebige und kreislauffähige Hochleistungstextilien frei von Plastik zu schaffen. 

Tierhäute wurden aufgrund ihrer Eigenschaften im Laufe der Geschichte immer wieder von Menschen verwendet, um Textilien mit wasserabweisenden Fähigkeiten herzustellen. Während eines einjährigen Forschungsstipendiums untersuchte WINT deshalb die ästhetischen und funktionalen Designmerkmale der Haut des Goldschlägers und sequenzierte die RNA. Das Ziel: die Materialeigenschaften synthetisch nachzubilden, ein Biopolymer zu entwickeln und daraus Hochleistungstextilien herzustellen. In Zusammenarbeit mit Mimotype Technologies, einem Biotech-Startup aus Berlin, und gefördert von dem Projekt BIOTEXFUTURE des ITA Institut für Textiltechnik, wurden erste Studien zum Spinnen eines Kollagengarns erstellt sowie die synthetische Herstellung des Kollagens in Bioreaktoren getestet. Das Ergebnis ist bio-synthetisch gewachsenes Kollagensubstrat – vegan und biologisch abbaubar – aus dem WINT eine Laufjacke kreiert hat, die sowohl ästhetischen wie auch funktionalen Ansprüchen gerecht wird.

Während die weltweite Nachfrage nach synthetischen Textilien immer weiter steigt und für ihre Herstellung große Mengen an Petrochemikalien, Energie und endliche Rohstoffe verbraucht werden, ist damit eine neue Generation von wasserabweisenden Outdoor-Jacken geboren. 

Bildquelle: GOLD

Bildquelle: GOLD

Bildquelle: GOLD

„Als Designer müssen wir die Begründung unserer Praxis von der Bequemlichkeit auf die Wirkung verlagern.“

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Let's get circular - Sustainable innovations

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Matter of Fruit von Verena Brom

Sustainable Innovation

16. Februar 2023

Vorhandene Ressourcen nutzen und Neues daraus schaffen: Was, wenn man die Überbleibsel von frisch gepresstem Saft nicht entsorgen würde – sondern ein neues Material daraus schaffen könnte? Deutschland ist ganz vorne mit dabei, was den Konsum von Apfelsaft betrifft – dabei entstehen pro Jahr bis zu 200.000 Tonnen Trester, feste Rückstände, die bei der Mosterei anfallen. Statt sie wie bislang vor allem in der Biogasanlage, zur Pektingewinnung oder als Tierfutter wiederzuverwenden, hat sich die Textil- und Flächendesignerin Verena Brom inspirieren lassen, neue Materialsysteme für verschiedene Branchen zu entwickeln.

Die Textil- und Flächendesignerin hat an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin studiert. In dem Projekt „A Matter of Fruit“ produziert sie verschiedene biologisch abbaubare Folien aus den Tresterresten, die anstelle von synthetischem Material genutzt werden können. Optisch und charakteristisch kann es je nach Dicke als Papier-, Plastik- oder Lederalternative eingeordnet werden und bietet Potenzial für unterschiedliche Einsatzbereiche – von der Innenraumgestaltung bis hin zur Bekleidungsindustrie. Das Material eignet sich zum Lasercutten und Gravieren, durch die Schmelzbarkeit lässt es sich aber auch verschweißen oder in Form pressen. Ergänzend zu den Folien hat Verena Brom eine Druckpaste aus Apfeltrester entwickelt, die die Gestaltungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete des Materials zusätzlich erweitern.

Nach dem ersten Nutzungszyklus kann das Material dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden: Beispielsweise kann daraus ein Pflanztopf werden, der sich nach dem Eintopfen in die Erde biologisch zersetzt. Damit kommt Verena Brohm ihrem Ziel näher, erneuerbare Ressourcen – wie die Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie – zu verwenden und Design als Werkzeug zu nutzen, um Stoffkreisläufe zu optimieren.

„Bei der Entwicklung des Materials war es wichtig, so wenig Zusatzstoffe wie möglich zu verwenden – und die Grenzen zu erweitern:
Wie können unterschiedliche Eigenschaften allein durch unterschiedliche Verarbeitungsmethoden entwickelt werden?
Der Einsatz verschiedener Techniken kann den Gestaltungsspielraum erweitern und beeinflusst die Haptik und Transluzenz des Materials:
Von glatt bis abrasiv, von transparent bis opak – eine große Vielfalt an Optionen ist möglich, ohne die Monomaterialität zu verlieren.“

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MycoColors von Birke Weber and Friederike Hoberg

SUSTAINABLE INNOVATIONS

14. Februar 2023

Farbstoffe spielen in unserem täglichen Leben eine große Rolle – in der Kleidung, die wir tragen, in den Kosmetika, die wir nutzen oder in den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen. Der Großteil der verwendeten Farben ist synthetischen Ursprungs, was potenzielle gesundheitliche Risiken birgt – sowohl in der Herstellung, als auch im Färbeprozess oder bei der Nutzung. Darüber hinaus werden Farbstoffe und Pigmente in Industrieabwässsern nicht selten in die Umwelt freigesetzt, wo sie verbleiben und Ökosysteme schädigen.

MycoColors, ein Projekt von Designerin Birke Weber und Biochemikerin Friederike Hoberg, setzt an genau diesem Problem an. Die beiden erforschen das Potenzial von alternativen Farbstoffen – konkret: aus Pilzen. Mit MycoColors wollen sie optimale Wachstumsbedingungen für farbproduzierendes Myzel entwickeln, mit dem Ziel eine nachhaltige Gewinnung von Farbstoffen und ein innovatives Färbeverfahren zu schaffen und Pilzfarbstoffe in der Textil- und Modeindustrie zu etablieren. Denn: Pilze bieten ein lebendiges, breites Farbspektrum, das sich durch alle Farben des Regenbogens zieht und bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist.

Die Vorteile: Das Pilzmyzel, aus dem die Farbstoffe gewonnen werden, wächst innerhalb von nur wenigen Tagen, die Kultivierung erfolgt in kostengünstigen Nährmedien und die Produktion ist unabhängig von Wetter und Saison. Darüber hinaus arbeitet MycoColors in einem geschlossenen Stoffkreislauf: Ressourcen wie Wasser und Nährstoffe können zurückgewonnen und wiederverwendet werden und anfallende Nebenprodukte, wie das biologisch abbaubare Myzel, kann entweder zurück in die Natur geführt oder upgecycelt werden – zum Beispiel, indem man es für die Papierherstellung verwendet.

„Textil- und Modeindustrie verwendet große Mengen giftiger und krebserregender Chemikalien, einschließlich synthetischer Farbstoffe, für ihre ständig wechselnde Produktpalette. Doch die Endkunden können nicht nachvollziehen, was sich in einem gekauften T-Shirt oder Teppich verbirgt. Eine humane und umweltfreundliche Alternative aus Pilzen soll diese Ungewissheit beseitigen, insbesondere im Hinblick auf die Farben in einem gekauften Produkt.“

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Twist and Roll von Camille Champion

Sustainable Innovations

9. Februar 2023

Eine Welt, in der alles schneller, vernetzter und digitaler wird, entstehen unendliche Möglichkeiten. Aber wieso immer nur Neues anstreben, anstatt auch das traditionelle weiterzuführen?

Die Designerin Camille Champion hat diese Entwicklung wahrgenommen und sich während eines Aufenthalts in Südkorea vorgenommen, das Interesse an der traditionellen Handwerkskunst wieder aufleben zu lassen.

Auf ihren Reisen hat sie die über 500 Jahre alte Technik des Jiseung entdeckt – ein Verfahren aus der Joseon-Dynastie, das dazu angewandt wird, um aus alten Büchern und Papierabfällen Korbwaren herzustellen. Dafür wird das Papier in dünne Streifen geschnitten und danach verkordelt. Aus den Kordeln können dann unter Anwendung unterschiedlicher Korbflechttechniken Behältnisse wie Körbe in verschiedenen Farben und Mustern gewebt werden.

Um dieses Kulturerbe vor dem Aussterben zu bewahren, hat Camille Champion das Projekt „Twist and Roll“ ins Leben gerufen und damit die Weiterverwendung von Zeitungsabfällen für die Erschaffung neuer Objekte in einen modernen westlichen Kontext gebracht: Um das Handwerk weiterzugeben, hat die Designerin eine Workshopreihe aufgebaut, um Schulkindern eine Verbindung zu dieser Tradition zu geben. Sie hat eine kleine Webanleitung konzipiert, mit der die Kinder lernen können, ihre eigenen Papierfäden herzustellen, sie auf einem Webstuhl zu weben und dann im Kollektiv eine zeltartige Struktur für ihr Klassenzimmer zu bauen. Twist and Roll kombiniert Nachhaltigkeit, Kreativität, handwerkliche Fähigkeiten und Teamarbeit und zeigt damit, wie das Bildungssystem vom Handwerk profitieren kann.

„Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, den neuen Generationen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben.
Wenn man sie über Materialität, Geschichte oder Nachhaltigkeit unterrichtet, können sie die richtigen Entscheidungen für eine bessere Zukunft treffen.“

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Rootful von Zena Holloway

Sustainable Innovations

7. Februar 2023

Die Natur als 3D-Drucker: Die Materialdesignerin und Unterwasserfotografin Zena Holloway erschafft Formen und Gebilde aus Weizengraswurzeln, die in selbstgeschnitzten Formen aus Bienenwachs wachsen. Zwölf Tage lang dauert der vermeintliche Zauber – die Wurzeln breiten sich horizontal oder vertikal aus und bahnen sich einen individuellen Weg durch die Wachsvorlagen. Je nachdem welche Form diese haben, wachsen die Wurzeln entweder klein auf engem Raum, sodass sie flach und kompakt werden, bei mehr Platz können sie tiefer wurzeln und es entstehen dreidimensionale Formen. Direkt nach der Ernte sind die Wurzeln schwer und feucht, nach 24 Stunden trocknen sie aus, werden federleicht.

Jeder Wachstumszyklus bringt ein anderes Ergebnis hervor – es handelt sich daher bei allen Produkten um individuelle Einzelstücke, die durch Zerschneiden, Vernähen, Zerreißen oder Verknüpfen weiter in Form gebracht werden können. So können daraus beispielsweise große, hängende Strukturen entstehen, Gefäße geformt oder Kleidungstücke und Accessoires produziert werden. Die Weizengraswurzeln reagieren außerdem besonders gut auf natürliche Färbeprozesse.

„Aus Wurzeln Artefakte zu züchten ist das einfachste Konzept, das aber die Fantasie eines breiten Publikums anregt.
Ich lerne, dass die Wurzel ein wunderbares Material für die Herstellung von Mode und Kunst ist und dazu dient, Gespräche über Materialität und Nachhaltigkeit zu eröffnen, die zu Veränderungen anregen.“

Im Zeichen der Nachhaltigkeit: Das Wasser, das bei der Produktion anfällt und abfließt, kann erneut genutzt und die übrig gebliebenen Triebe, Samen oder Wurzeln können als Tierfutter weiterverwendet werden. Außerdem ist die getrocknete Wurzel eine Art botanisches Skelett, das Kohlenstoff bindet.

Damit zeigt das Projekt Rootful auf der Mikroebene einen Lösungsansatz für das komplexe Problem des Klimawandels.

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Hairy affair - Sustainable Innovation

Hairy affair

Hair Matters von Savine Schoorl

Sustainable Innovations

2. Februar 2023

Haare schaffen Identität – wir färben und stylen sie, verschaffen uns damit neue Looks und Ausdrucksweisen und ordnen uns damit kulturellen oder sozialen Gruppen zu. Sie verlieren an Bedeutung, werden zu Müll, den man entsorgt. In ihrem Projekt Haar Haar gibt Savine Schoorl Haaren ein zweites Leben.

„Haar Haar konzentriert sich auf den kurzen Wechsel von der Wertschätzung der Haare zum Ekelgefühlen, auch wenn es sich um das gleichen Material ist. Es versucht, dem Material ein zweites Leben zu geben ein zweites Leben zu geben, das wir schätzten, als es auf unserem Kopf war.“

Jeden Monat sammelt die Textildesignerin und Materialforscherin kiloweise Haar von verschiedenen Frisörsalons und Extensionstudios und sortiert sie nach Farben und Längen. Im nächsten Schritt nutzt sie eine Maschine, um die Haare zusammen mit Wolle zu einem gleichmäßigen, flexiblen Garn zu spinnen. Dieses Garn hebt die Eigenschaften beider Materialien hervor: Die beigemischte Wolle bietet die Möglichkeit, mit anderen Tönen über die Haarfarben hinaus zu arbeiten, während die Reflexion von Licht auf dem Haar für einen schönen Schimmer sorgt.

Aus dem Garn produziert die Designerin stylische Accessoires, wie gehäkelte Hüte – die auf den ersten Blick nichts mehr damit zu tun haben, was beim Frisörbesuch auf dem Boden landet. Damit macht Savine Schoorl deutlich, dass Haar eine wertvolle Ressource ist und gibt Menschen die Möglichkeit, den Wert von vermeintlichem Abfall in seinem zweiten Lebenszyklus zu entdecken.

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A Suit of Armour - Sustainable innovations

A suit of armour made of wood

Choub von Mehdi Mashayekhi

Sustainable innovations

31. Januar 2023

Der Name ist Programm: „Choub“ bedeutet auf Farsi „Holz“ – das Material, auf das der Designer Mehdi Mashayekhi in seinem Projekt Choub zurückgreift und mit innovativen Methoden Neues entstehen lässt: Mit Hilfe der digitalen Fertigung hat er eine abstrakte Bekleidungskollektion designt, wofür er das Holz dekonstruiert, was dem Material neue physikalische Eigenschaften wie Flexibilität und Dehnbarkeit verleiht.

Der Designer greift auf zwei Methoden zurück: Mit der Topologieoptimierung, einem computerbasierten Verfahren, nutzt er algorithmische Modelle, um die optimale Gestalt von Bauteilen in Hinblick auf die Belastungsgrenzen zu ermitteln. Die Methode des generativen Designs schafft darüber hinaus mithilfe künstlicher Intelligenz neue, leistungsstarke Designoptionen. Damit gelingt es Mehdi Mashayekhi, komplexe Anforderungen zu lösen, Gewicht von Bauteilen zu verteilen und die Fertigungskosten zu senken.

 

 

„Design ist ein leuchtender Punkt an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft, wo die Realität auf die Vision trifft.“

 

 

Innovativ, unkonventionell, visionär: In dem Projekt Choub entstehen aus 6mm dickem Sperrholz rüstungsähnliche, tragbare Konstruktionen, in dem das Holz seine Härte verliert und flexibel wird. Win-win: Der Designer optimiert den Materialeinsatz im Design und liefert gleichzeitig eine Lösung für das Upcycling von Abfall. Mit dem Einsatz der digitalen Fertigung trägt Mehdi Mashayekhi dazu bei, Kreislauffähigkeit voranzutreiben und die Offenheit für Materialien und technische Textilien zu stärken.

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„Wie trägt unser Handeln zum Besseren bei?“

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Interview mit Simon Angel, Kurator des Sustainable Innovations Forum

18. Januar 2023

Was passiert gerade in der Branche der Innovator:innen, Transformers und Vordenker:innen?

Es lassen sich verschiedene Entwicklungen feststellen – insbesondere, wenn ich an aufstrebende Designerinnen und Kreatoren denke. Sehr interessant und inspirierend zugleich ist: Newcomer stehen vor der Entscheidung, sich der Branche anzuschließen oder eine eigene zu kreieren. Viele von ihnen haben eine hohe Professionalität in allem, was sie tun oder wie sie ihre Ideen präsentieren. Eine zentrale spielt Storytelling: Man sieht Handwerk, das berührt und dadurch auch entsprechend kommuniziert werden kann – über Gedanken, Materialien und Hintergründe. Die Kreationen reflektieren den aktuellen Stand der Branche und oder hinterfragen vorherrschende Systeme. Das lenkt den Fokus auf die Möglichkeiten, nicht um Kritik zu üben – sondern um auf liebenswürdige Art zu inspirieren.

 

Du hast gerade erwähnt, dass sich Kreatorinnen und Kreatoren entweder „der Branche anschließen oder eine eigene kreieren“.
Wie ist das gemeint?

Eigentlich genau so: Entweder können sich Menschen mit ihren Ideen einer bestehenden Branche anschließen ODER eine eigene Industrie erschaffen. Beitreten, das bedeutet, dass sie zu bestehenden Systemen passen und deshalb Teil davon werden können. Alternativ können sie ihre eigenen Techniken entwickeln, skalierbar machen und dadurch eine eigene Branche aufbauen. Ein Beispiel: WINT Design Lab hat ein neues Material und passende Anwendungs-möglichkeiten entdeckt; sie haben sich marktrelevant gemacht. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten – entweder, sie können damit Teil der bestehenden Branche werden, ODER sie finden eine Möglichkeit, um alle Bedürfnisse innerhalb ihrer eigenen Lieferkette abzudecken, Maschinen zu entwickeln und in großem Maßstab zu produzieren. So könnten sie richtig groß werden und ihre eigene Industrie etablieren.

Simon Angel

Welche Entwicklungen gibt es noch?

Vor etwa fünf Jahren war es meist eine Person, die hinter einer neuen Idee stand und diese in einem kleinen Studio umgesetzt hat. Im Vergleich dazu ist heute alles so viel professioneller: Mittlerweile haben viele Designerinnen und Designer ein Studio und Angestellte, die sie unterstützen. So gelingt es ihnen, in den Markt einzutreten. Es braucht Menschen, die eine Brücke zwischen Studio und Markt schaffen. Ich persönlich sehe ein großes Potenzial in der Professionalität bei der Vernetzung mit der Branche. Junge Designerinnen und Designer zeigen Samples, die repräsentativ sind. Sie betreten die Industrie auf einem hohen professionellen Level. Newcomer inspirieren die Industrie.

Das klingt sehr interessant. Was machen die Newcomer anders?

Sie zeigen etwas, das begeistert: Handwerk, das berührt und kommuniziert werden kann. Designerinnen und Designer wollen uns mit ihren Innovationen Geschichten erzählen – über Materialien, Systeme (und alte Verhaltensweisen) oder die Designs selbst. Darüber kann man verschiedene Eindrücke erhaschen – von kulturellen Hintergründen über verschiedene Techniken, soziale Aspekte und so viel mehr. Die Projekte „Rootful“ von Zena Holloway und „Choub“ von Mehdi Mashayekhi zum Beispiel zeigen, wie ein Material aus Seegras bzw. Holz kreiert werden kann. Schon vom Ursprung an ist eine Idee implementiert, wie das finale Kleidungsstück oder das Design zum Kommunikationstool werden kann.

Das klingt doch alles sehr positiv, oder?

Ja, das ist es. Was man dennoch nicht vergessen sollte: Wir befinden uns aktuell in einer kritischen Diskussion über die Notwendigkeit des Kreierens. Das kann für frischen Wind und neue Perspektiven sorgen. Ich finde ich es manchmal wichtig, einen Schritt zurückzutreten und mich zu fragen: Was solls? Wir verlassen die Ära des NACH-Denkens und betreten die des PRE-Denkens. Wir können uns den Herausforderungen der Zeit stellen – in kritischer Selbstreflektion und mit einem Lächeln für die Zukunft. Man sollte nicht designen, um Designer zu sein oder kochen, um Chefkoch zu sein. Genauso wenig sollten man kreieren, um Creator zu sein.

Man sollte keine Dinge kaufen, nur um zu konsumieren. Vielmehr sollte man kochen, wenn Menschen hungrig sind, designen, wenn Designs nicht gut genug sind und kreieren, wenn die Welt ein neues Produkt benötigt. Lasst uns kritisch bleiben und uns immer wieder fragen: Wie trägt unser Handeln zum Besseren bei?

INFORMIEREN & INSPIRIEREN SIE SICH AUF DER MUNICH FABRIC START

IN DER SUSTAINABLE INNOVATIONS AREA IM KEYHOUSE – H5!

Entdecken Sie weitere branchenverändernde Innovationen auf unseren kommenden Messen:

BLUEZONE

24/01 – 25/01/2023

www.bluezone.show

MUNICH FABRIC START

24/01 – 26/01/2023

www.munichfabricstart.com

THE SOURCE

24/01 – 25/01/2023

www.thesource.show

Meet Saitex - the vertical Vietnamese Denim Entity

Meet Saitex:

Welcoming the Vietnamese vertical Denim Entity to BLUEZONE 2023

16. Januar 2023

Der weltweit tätige Jeanshersteller Saitex geht in die Vertikale und gibt offiziell die Eröffnung seiner ersten Fabrik zur Herstellung von Denimstoffen in Vietnam bekannt. Die neue 100.000 Quadratmeter große Anlage befindet sich 40 Minuten von seiner Cut & Sew-Fabrik in der Nähe von Ho Chi Minh City, wo durchschnittlich 18.000 Paar Jeans pro Tag hergestellt werden.

Die neue Fabrik deckt alle Arbeitsschritte von der Garnspinnerei über die Weberei bis hin zur Stofffärbung und -veredelung ab.
Saitex hat angekündigt, dass sie 2 Millionen Meter Stoff pro Monat bzw. 24 Millionen pro Jahr und etwa 750 Tonnen Garn pro Monat produzieren werden.
Durch diese neuen Arbeitsstätte wurden 630 neue Arbeitsplätze geschaffen, und das Unternehmen gibt an, dass es bei voller Kapazität 1.000 Mitarbeiter beschäftigen wird.  Wie bereits in seiner Cut & Sew-Fabrik werden 20 % der Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderungen besetzt.

Wie die „Fabrik der Zukunft“ von Saitex in Los Angeles, Kalifornien, verfügt auch die neue Anlage über die neuesten und umweltfreundlichsten Technologien. Die Fabrik ist für die Herstellung von Garnen aus reiner Baumwolle oder aus Mischungen in Dual-Core-, Multiple-Core- und SiroSPUN-Technologie ausgerüstet.

Für das Färben von Indigo hat Saitex das Smart Indigo System installiert, das Indigo über einen elektrochemischen Prozess vorreduziert. Dies führt nach Angaben des Unternehmens zu einer Senkung der CO2-Emissionen um 90 %, erfordert 70 % weniger Energie und 30 % weniger Wasser, wobei Sauerstoff das einzige freigesetzte Produkt ist. Karl Mayer-Seilfärbemaschinen führen zu weiteren Umwelteinsparungen, da weniger Färbebäder erforderlich sind und der Verbrauch von Indigo und Chemikalien um 30 % reduziert wird.

Zu den weiteren umweltfreundlichen Merkmalen des neuen Standorts gehören LEED-Gold-zertifizierte Materialien für das Gebäude, 15.000 Sonnenkollektoren, Grauwasserrecycling und Regenwassersammelsysteme. Ein Gemüsegarten bedeckt 40 % des gesamten Geländes und dient der Versorgung der Mitarbeiter und der lokalen Bevölkerung. Saitex hat nach eigenen Angaben auch 6.000 Bäume im Industriepark gepflanzt und seine Emissionen durch die Anpflanzung von 50 Hektar Mangroven in Vietnam kompensiert, um einen Beitrag zur Klimaneutralität bis 2025 beizutragen.

„Es war unsere langfristige Vision, den Kreislauf unseres Betriebs zu schließen. Mit der Eröffnung der Fabrik und dem bevorstehenden Start unserer Textil-Upcycling-Anlage Stelapop wird unsere Vision komplett. Wir werden den Kreis schließen, indem wir eine noch nie dagewesene Transparenz in der Denim-Produktion und die Möglichkeit bieten, Bekleidungs- und Textilabfälle in hochwertige Waren zu verwandeln. Unser Ziel ist es, die nachhaltigste Textilfabrik der Welt zu werden. Planeten zu werden und unseren Kunden eine vollständig zirkuläre Produktion zu ermöglichen.“

Sanjeev Bahl, CEO und Gründer von Saitex

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H7 – C07


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Polopiqué - Innovating Textile Production

Wie Polopiqué es geschafft hat, sich durch seine Innovation zu unterscheiden

Ein Interview mit Rosario Rodrigues

18. August 2022

Mit mehr als 80 Jahren Erfahrung in der Textilindustrie gilt Polopiqué als führend in der Textilindustrie. Das Unternehmen hat es geschafft, sich durch die Beherrschung aller Phasen des Textilproduktionsprozesses zu profilieren, von der Spinnerei, Weberei und Endfertigung bis hin zur Konfektionierung und Vermarktung von hochwertigen Produkten.

MUNICH FABRIC START hatte die Gelegenheit, ein persönliches Interview mit Rosario Rodrigues darüber zu führen, wie es Polopiqué gelungen ist, sich durch seine Innovation zu profilieren.

Polopiqué ist Aussteller auf der MUNICH FABRIC START 2022 in der neuen Halle 8 – THE SOURCE.
Bereits seit Wochen ausgebucht, ist THE SOURCE die neue europäische One Stop Solution für ganzheitliches Fashion Sourcing. 65 ausgewählte internationale Produktionsunternehmen präsentieren ihre Angebote von Cut-Make-Trim (CMT) bis High End Production. Ein Cluster der wichtigsten Sourcing-Länder wie Portugal, Türkei, Marokko, Tunesien, Bosnien und Vietnam schafft einen geschäftsrelevanten Mix zur Risikodiversifikation, unabhängig von Genre und Preisniveau. Die MUNICH FABRIC START hat dafür die neue Halle 8 mit rund 2.500 Quadratmetern zusätzlicher Fläche geschaffen. Die kürzlich restaurierte, denkmalgeschützte Lokhalle, die direkt an das ehemalige MUNICH FABRIC START-Gelände angrenzt, ist der perfekte Ort dafür. Mit ihren gigantischen Ausmaßen und ihrer spektakulären Architektur ist sie eine der größten freitragenden historischen Stahlhallen Europas.
Das Ergebnis ist ein einzigartiger neuer Veranstaltungsort für flexible Beschaffungsdienstleistungen und neu durchdachte Wertschöpfungsketten.

Wodurch zeichnet sich Polopiqué in der Textilbranche aus?

Polopiqué ist eine der wenigen vollständig vertikalen Textilindustrien weltweit, die die Produktion vom Spinnen über das Weben/Stricken und die Veredelung bis hin zur Herstellung hochwertiger Kleidungsstücke kontrolliert. Bei Polopiqué liefern wir nicht nur das Kleidungsstück, sondern auch die Ideen, die Lösungen und das Design. Wir beziehen Kreativität und Design in alles ein, was wir tun.

Warum hat Polopiqué Portugal für seine Produktion gewählt?

Polopiqué ist ein portugiesisches Familienunternehmen mit einer jahrzehntelangen Tradition in der Textilindustrie. Darüber hinaus wurde Polopiqué in dem für die Textilindustrie wichtigsten geografischen Gebiet Portugals gegründet und etabliert. Daher schätzen wir dieses Know-how und diese Nähe und sollten die vielen Vorteile der lokalen Produktion in Bezug auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und Qualitätsgarantie berücksichtigen.

Wie optimiert Polopiqué seine Prozesse, um die Qualität der hergestellten Produkte zu verbessern? 

„Investitionen in Forschung und Entwicklung, um ständig neue und innovative Rohstoffe und Produktionsverfahren einzusetzen. Außerdem ist es unerlässlich, in Bezug auf moderne, agile und ökologische Technologien und Maschinen auf dem neuesten Stand zu bleiben.“

Polopiqué ist Mitglied der Better Cotton Initiative, was bedeutet das?  

Better Cotton ist die weltweit führende Nachhaltigkeitsinitiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Baumwollgemeinschaften beim Überleben und Gedeihen zu helfen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen und wiederherzustellen. Die Better-Cotton-Initiative macht die globale Baumwollproduktion besser für die Erzeuger, die Umwelt und die Zukunft des Baumwollsektors. Es geht darum, mit der gesamten Lieferkette zu interagieren, um die Art und Weise der Baumwollbeschaffung zu verändern, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und einen höheren Lebensstandard für die bäuerlichen Gemeinschaften zu gewährleisten und Wissen, Unterstützung und Ressourcen für nachhaltigere Praktiken im Baumwollanbau und anderen Kulturen zu verbreiten.

Was halten Sie von Zertifizierungen in der Textilindustrie?

Wir glauben, dass es von entscheidender Bedeutung ist, den Kunden und Verbrauchern bei ihren Kaufentscheidungen Vertrauen und Transparenz zu vermitteln, damit sie fundierte Entscheidungen treffen können. Es ist auch wichtig, sie einzubeziehen, damit sie das Gefühl haben, eine wesentliche Rolle bei der Wahl von Marken mit besseren Praktiken in der gesamten Produktionskette zu spielen.

Standen Sie während der Pandemie vor Herausforderungen? Und wie sind Sie mit ihnen umgegangen?

Ja, natürlich, und in dieser Phase haben wir in die Produktion von persönlicher Schutzausrüstung und Produkten im Bereich Medizin und Gesundheit investiert und damit unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, uns an neue Situationen anzupassen, sowie die Flexibilität unseres Teams und unserer Produktionsprozesse bei der Entwicklung neuer Produkttypen.

Wie geht es für Polopique weiter? Welche Richtung sehen Sie für Ihr Unternehmen in den kommenden Jahren?

Den Markt weiterhin mit Innovationen zu überraschen durch ständige F&E-Praktiken, die sich neue Rohstoffe und Produktionsverfahren zunutze machen. Außerdem verstärken wir unser Gewicht und unsere Präsenz auf neuen Märkten und in neuen Geschäftsbereichen, insbesondere bei Heimtextilien.

Wie wichtig ist es, einzigartig zu sein und dennoch einen Wiedererkennungswert in Ihrer Arbeit zu haben?

Sehr wichtig. Polopiqué ist flexibel und stolz darauf, Lösungen für die meisten Wünsche unserer Kunden zu finden. Außerdem können wir durch die Kontrolle aller Phasen des Produktionsprozesses höhere Qualitätsstandards und eine bessere Flexibilität garantieren.

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