Interview
Venus In Fury of Sustainable Innovation
Was wäre, wenn ein Designlabor mehr wäre als nur ein kreativer Raum? Was wäre, wenn es ein lebendiges Manifest wäre, das unsere Vorstellungen von Mode, Luxus und Nachhaltigkeit ständig in Frage stellt? Genau das hat Shushanik Droshakiryan mit Venus In Fury geschaffen.
Das in Amsterdam ansässige Labor von Shushanik lässt sich von der Venus inspirieren – einem feurigen und chaotischen Planeten – und verkörpert dessen turbulente Energie. Mit einem rebellischen Geist, der sich in jeder Faser ihrer Designs spürbar ist, wagt es ihr Labor, die Herstellung, Nutzung und letztendliche Rückführung von Stoffen zur Erde mutig neu zu denken.
„Indem ich den Fokus auf End-of-Life-Phase lege, unterstreiche ich die Bedeutung des Designs im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. So weisen wir den Weg in eine Zukunft, in der die Fürsorge für die Erde und Innovation in der Mode Hand in Hand gehen.“
Ein Aufruf, das materielle Leben neu zu denken: Eine revolutionäre Herangehensweise an Textilien
Ein echter Paradigmenwechsel in der Textilherstellung: Der Ansatz von Venus In Fury beginnt nicht mit einer Skizze, sondern mit der Auswahl natürlicher Materialien wie niederländischer Wolle und Meeresalgen. Angetrieben von interdisziplinärer Biomaterialforschung arbeitet Shushanik mit Materialien, die aus ungewöhnlichen Kombinationen von Elementen entstehen – beispielsweise Wollabfällen kombiniert mit Wasserpflanzen oder Kaffeesatz gemischt mit Holzkohle.
Im Zentrum von Shushaniks Arbeit steht der tiefe Respekt vor der Art und Weise, wie Materialien von Anfang bis zum Ende genutzt werden. Ihre Strategie, die sie „Starting from the End“ nennt, stellt die übliche Vorgehensweise infrage, Materialien möglichst langlebig zu machen. Stattdessen stellt sie Materialien her, die bewusst für ein kurzes Leben geschaffen sind – aber dennoch reich an spannenden Geschichten und von außergewöhnlicher Qualität sind. Dieser Ansatz bewirkt, dass jedes Werk nicht nur ein Statement setzt, sondern auch der Umwelt zugutekommt, indem es schnell zerfällt und den Boden verbessert.
Inspiriert von den mystischen Sufi-Traditionen Südarmeniens präsentierte Shushanik die Grande SŪF Installation auf der Dutch Design Week 2024 (DDW2024). Dabei bewies sie, dass „nachhaltig“ nicht gleich „schlicht“ bedeuten muss, indem sie einfache Materialien wie Wolle und Seegras in üppige, fellartige Texturen verwandelte. Ihre Installation auf der DDW2024 sprengte nicht nur die Grenzen dessen, wie umweltfreundliche Materialien aussehen können, sondern bekräftigte auch den zentralen Glaubenssatz von Venus In Fury: Wahre Luxusgüter wurzeln in Respekt – sowohl für das Handwerk als auch für den Planeten.
Letztlich ist Shushaniks Arbeit ein eindringlicher Appell an die Mode- und Designwelt, zu überdenken, wie Materialien gewonnen, wertgeschätzt und in die Natur zurückgeführt werden.
Mit Venus In Fury in Verbindung treten
Jedes Textil aus Shushaniks Studio erzählt nicht nur eine Geschichte von ökologischem Bewusstsein und handwerklichem Können– es ist auch eine offene Einladung, Teil einer neuen Diskussion über eine andere Art von nachhaltigem Luxus zu werden.
Wenn Sie von dieser mutigen Verschmelzung aus Kunst, Nachhaltigkeit und Innovation fasziniert sind, können Sie mit Shushanik auf ihrem LinkedIn-Profil in Kontakt treten, ihre künstlerische und ökologische Reise auf Instagram unter @shushanikdroshakiryan verfolgen oder die gesamte Kollektion bei DDW24_PSYCHEDELIC TEXTILES zu entdecken.
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Auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft
Simon, die diesjährige Sustainable Innovations (SI) Ausstellung auf der Munich Fabric Start scheint eine eher introspektive Wendung genommen zu haben. Kannst Du uns mitteilen, wie Du die diesjährige Kuratierung angegangen bist?
Simon Angel: Auf jeden Fall. Wenn man sich unsere früheren Themen ansieht, lesen sie sich fast wie fortlaufende Literatur. Zu Beginn haben wir uns mit den Herausforderungen beschäftigt, mit denen Designer konfrontiert sind, und mit dem Zögern der Branche, über traditionelle Praktiken hinauszugehen. Im Laufe der Zeit hat sich unser nachhaltiges Thema in die Struktur unserer Branche eingewoben und ist in Prozesse, Richtlinien und die Denkweise der Menschen eingeflossen. In dieser Saison setzen wir diese Geschichte fort, indem wir kritische Fragen stellen und eine ganzheitlichere Sichtweise einnehmen. Es geht weniger um Lösungen als vielmehr um Interventionen und transformatives Denken.
Interessant. Könntest Du näher erläutern, wie sich diese Philosophie in den ausgestellten Projekten manifestiert?
Simon Angel: Natürlich. Nehmen wir Suzanne Oude Hengels „Knit in Motion“ als Beispiel. Suzannes Arbeit stellt konventionelle Strickpraktiken in Frage und überschreitet Grenzen. Bei ihrer Erforschung der Kombination von Stricken mit thermoplastischem Polyurethan (TPU) und 3D-Druck geht es nicht nur darum, neue Formen zu schaffen, sondern auch darum, traditionelle Herstellungsprozesse zu hinterfragen und neu zu definieren. Diese Verschmelzung von Techniken verjüngt nicht nur das Produktdesign, sondern eröffnet auch neue Perspektiven für die Industrie.
Die Arbeit von Joris de Groot spielt ebenfalls eine große Rolle. Wie passt sein Ansatz in diese Erzählung?
Simon Angel: Joris‚ Ansatz ist die Quintessenz unseres Themas des Hinterfragens und der Innovation. Seine Projekte „2000N Pressed Shoe“ und „Recycled Raincoat“ zeigen beispielhaft, wie traditionelle Techniken für moderne Anwendungen neu interpretiert werden können. Durch die Integration industrieller Prozesse mit nachhaltigen Praktiken verwandelt Joris Abfälle in wertvolle Produkte und stellt damit das Konzept des materiellen Nutzens in der Mode in Frage. Seine Mitarbeit an dem Projekt „Welded Loop“ zeigt außerdem, wie die Kombination verschiedener Techniken zu neuartigen, nachhaltigen Lösungen führen kann.
Die Projekte von Tjeerd Veenhoven mit Mycelium sind faszinierend. Inwiefern tragen sie zu einer breiteren Erzählung bei?
Simon Angel: Tjeerd’s Arbeit mit Mycelium verkörpert einen Sprung in Richtung nachhaltige Materialinnovation. Sein Mycelium 2D Printing“ erforscht die Verwendung von Pilzmaterialien als Ersatz für herkömmliche Kunststoffe und Farbstoffe. Das passt perfekt zu unserem Thema, Systeme zu hinterfragen und neu zu denken. Bei Tjeerds Projekten geht es nicht nur darum, nachhaltige Alternativen zu schaffen, sondern sie stehen für einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir biologische Materialien in der Mode wahrnehmen und nutzen.
Das Projekt „RietGoed“ von Iris Veentjer sticht ebenfalls hervor. Welche Rolle spielt es in der Ausstellung dieser Saison?
Simon Angel: Iris Veentjers „RietGoed“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Materialinnovationen ökologische Herausforderungen angehen können. Indem sie hochwertige Textilien aus Schilffasern entwickelt, geht sie Probleme wie Bodensenkungen und CO2-Emissionen an. Iris‘ Ansatz ist ein Beweis dafür, wie nachhaltige Praktiken nahtlos in die Textilproduktion integriert werden können, um sowohl das ökologische Gleichgewicht als auch die wirtschaftliche Lebensfähigkeit zu fördern.
Ilse Kremers „Fabulous Fungi“ stellt eine neuartige Herangehensweise an die Textilfärbung vor. Wie passt es zum übergreifenden Thema der Ausstellung?
Simon Angel: Ilses „Fabulous Fungi“-Projekt ist ein brillantes Beispiel dafür, wie wir traditionelle Prozesse neu überdenken können. Durch die Verwendung von Pilzen zur Herstellung von Farbstoffen spricht Ilse sowohl Umwelt- als auch Gesundheitsbedenken an, die mit synthetischen Farbstoffen verbunden sind. Dieses Projekt verkörpert unser Thema der Erforschung und Umsetzung alternativer Lösungen, die sowohl innovativ als auch nachhaltig sind.
Kannst Du abschließend noch etwas zu den BIOTEXFUTURE-Initiativen und ihrer Bedeutung für das diesjährige Thema sagen?
Simon Angel: BIOTEXFUTURE steht an vorderster Front bei der Umstellung der Textilindustrie auf biobasierte Materialien. Diese Initiative, zu der auch Projekte wie TransitionLab und LightLining gehören, steht im Einklang mit unserem breiteren Ansatz, einen systemischen Wandel zu fördern. Durch die Konzentration auf biobasierte Polymere und nachhaltige Textilien ebnet BIOTEXFUTURE den Weg für eine Zukunft, in der die Textilindustrie echte Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit erreichen kann.
Welchen Einfluss haben diese Innovationen Ihrer Meinung nach auf die Zukunft der Textilindustrie?
Simon Angel: Diese Innovationen stellen einen tiefgreifenden Wandel in der Art und Weise dar, wie wir Textildesign und -produktion angehen. Sie stellen bestehende Paradigmen in Frage und bieten neue Perspektiven für die Nachhaltigkeit. Indem wir eine Kultur des Hinterfragens und Experimentierens fördern, verbessern wir nicht nur die Praktiken der Branche, sondern inspirieren auch einen breiteren gesellschaftlichen Kurswechsel hin zu einem nachhaltigeren und überlegteren Konsum.
Simon, wir danken Dir für diese Einblicke. Es ist klar, dass es bei der SI-Ausstellung in dieser Saison nicht nur darum geht, neue Materialien zu präsentieren, sondern auch darum, ein tiefergehendes Gespräch über die Zukunft unserer Branche anzustoßen.
Simon Angel: Gern geschehen. Ich lade alle ein, sich mit diesen Projekten zu beschäftigen und an diesem sich entwickelnden Dialog teilzunehmen. Durch diese gemeinsame Erkundung werden wir wirklich nachhaltige Innovationen vorantreiben.
Wir freuen uns darauf, die Ausstellung dieser Saison zu erleben und zu sehen, wie diese bahnbrechenden Ideen die Zukunft gestalten werden.
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INTUITION – Im Gespräch mit den Veranstaltern der MUNICH FABRIC START über Zeitgeist, Messen und Chancen
Die MUNICH FABRIC START steht an. Wie fühlt es sich an, nach den Herausforderungen der letzten Jahre wieder durchzustarten?
Sebastian Klinder: Es fühlt sich gut an! Die Branche befindet sich in einer durchaus herausfordernden Situation. Nach der letzten VIEW im vergangenen ist eine leichte Aufwärtsstimmung zu verspüren. Und genau das haben wir bei der Vorbereitung dieser Messe gemerkt. Es herrscht eine vorsichtige Aufbruchsstimmung, die motivierend wirkt. Die MUNICH FABRIC START bietet den perfekten Rahmen, um diese positive Energie zu kanalisieren und in die Tat umzusetzen.
Frank Junker: Absolut. Es ist auch der richtige Zeitpunkt, dass wir wieder zusammenkommen. Die MFS ist mehr als nur eine Messe – sie ist eine Plattform, auf der Ideen geboren und neue Wege beschritten werden. Ich glaube fest daran, dass wir in der Branche wieder mehr Freude und Spaß am Schaffen brauchen. Das spiegelt sich auch in unserem Septemberprogramm wider: Es ist vielseitig, inspirierend und voller neuer Impulse.
Das Leitthema dieser Saison ist „INTUITION“. Was bedeutet dieses Thema für die MUNICH FABRIC START und die Branche insgesamt?
Sebastian Klinder: „INTUITION“ ist für uns das zentrale zeitgemäße Thema, weil es die Art und Weise widerspiegelt, wie wir sowohl gesamtgesellschaftlich als auch als Fashionbranche resilient auf die gegenwärtigen Herausforderungen reagieren können. Unsere Industrie befindet sich nach wie vor in einem disruptiven Wandel, und in Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, auf die eigene Intuition zu vertrauen. Das Leitthema zielt darauf ab, menschliche Emotionen als Quelle der Kreativität zu betonen. Wir wollen den Fokus auf die Instinkte legen, die uns helfen, in unsicheren Zeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das zeigt sich auch in den Trends für Herbst/Winter 25/26, die stark auf Resilienz, Träume und eine Rückbesinnung auf das Wesentliche setzen.
Frank Junker: Genau, und es geht dabei explizit nicht nur um die Mode, sondern um das gesamte Umfeld, in dem wir uns bewegen. „INTUITION“ bedeutet, dass wir den Mut haben, uns auf unsere innere Stimme zu verlassen, anstatt uns nur auf harte Fakten und Daten zu stützen. Die MUNICH FABRIC START bietet den Raum, in dem Kreativität und Intuition Hand in Hand gehen können, um Innovationen voranzutreiben. Es ist eine Einladung an unsere Branche, sich auf das Unbekannte einzulassen und neue Wege zu beschreiten, indem man sich auf das verlässt, was man tief im Inneren fühlt.
» „INTUITION“ bedeutet, dass wir den Mut haben, uns auf unsere innere Stimme zu verlassen, anstatt uns nur auf harte Fakten und Daten zu stützen. «
Auf der BLUEZONE ist das Motto in diesem Jahr „DENIMINED“. Was können die Besucher in diesem Bereich erwarten?
Frank Junker: „DENIMINED“ ist eine Wortschöpfung, die unser tiefes Engagement für Denim reflektiert. Die BLUEZONE war schon immer ein Ort, an dem Tradition und Innovation aufeinandertreffen, und das wird auch dieses Mal der Fall sein. Die Besucher können sich auf ein umfassendes Programm freuen, das von neuen Technologien in der Denim-Produktion bis hin zu Live-Design-Sessions reicht. Es geht darum, Denim nicht nur als Stoff zu sehen, sondern als Teil einer globalen Kultur, die ständig in Bewegung ist.

Sebastian Klinder: Durch die vollkommene Laufzeitenharmonisierung von MUNICH FABRIC START und BLUEZONE werden die beiden Plattformen noch stärker ein integriertes Ecosystem, in dem wir der Denim-Community eine noch größere Bühne bieten können. „DENIMINED“ versammelt das A-Z des Denims in der direkt angrenzenden Zenith Area und zeigt alles, was die Branche zu bieten hat. Ob nachhaltige Produktion, innovative Materialien oder kreative Designs – hier findet jeder etwas, das ihn inspiriert. Die BLUEZONE ist der perfekte Ort, um tief in die Welt des Denims einzutauchen und die neuesten Trends und Entwicklungen hautnah zu erleben.
Die MUNICH FABRIC START präsentiert auf etwa 40.000 Quadratmetern rund 1.000 Kollektionen internationaler Anbieter. Wo seht Ihr Euch in diesem Kontext selber und was sind Eure nächsten Ziele?
Sebastian Klinder: Die MUNICH FABRIC START ist mittlerweile eine der wichtigsten Messen für die internationale Modebranche. Aber wir stellen Qualität vor Quantität. Klar, die 40.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und die rund 1.000 Kollektionen zeigen, wie vielfältig und dynamisch unsere Branche ist. Aber in erster Linie sind wir stolz darauf, München erneut zum zentralen Treffpunkt für Designer, Produktmanager und die gesamte Modeindustrie zu machen. Zahlen sind für uns nicht das ultimative Maß der Dinge – worum es uns viel mehr geht ist: Unsere Messe ist eine Plattform, auf der nicht nur Geschäfte gemacht, sondern auch Trends gesetzt und nachhaltig wertschöpfende sowie kreative Partnerschaften geschlossen werden.
„Zahlen sind für uns nicht das ultimative Maß der Dinge – worum es uns viel mehr geht ist: Unsere Messe ist eine Plattform, auf der nicht nur Geschäfte gemacht, sondern auch Trends gesetzt und nachhaltig wertschöpfende sowie kreative Partnerschaften geschlossen werden.“
Frank Junker: Das trifft es ziemlich exakt: Unsere Messe ist der Ort, an dem sich die Branche trifft, um die Zukunft der Mode zu gestalten. Wir bieten eine Vielzahl von Areas und Themenbereichen, die es den Besuchern ermöglichen, sich umfassend zu informieren und gleichzeitig systematisch inspirieren zu lassen. Es ist diese Synthese aus Vielfalt und Struktur, die die MUNICH FABRIC START so einzigartig macht und sie zu einem Muss für alle in der Modebranche macht. Und unser Ziel ist es, uns innerhalb dieser Strukturen immer weiter selbst zu verbessern.
Neben den harten Businessfaktoren bietet die MUNICH FABRIC START stets auch zahlreiche Gelegenheiten zum Networking und für den Austausch mit Branchenexperten. Was können die Besucher hier erwarten?
Sebastian Klinder: Wir haben in diesem Jahr ein besonders umfangreiches Seminar- und Vortragsprogramm zusammengestellt. Die Themen reichen von Best Practices im Bereich Nachhaltigkeit über Herausforderungen in der Lieferkette bis hin zu international strahlkräftigen Trendseminaren – beispielsweise der Trendlectures von Li Edelkoort und Peclers Paris. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur wertvolle Einblicke, sondern sind auch eine großartige Gelegenheit, sich mit anderen Branchenexperten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Besonders hervorzuheben ist die legendäre MUNIQUE Night After Show Party , die wie immer am Abend des ersten Messetages stattfindet. Hier können sich die Besucher in entspannter Atmosphäre vernetzen und in Gesprächen neue Impulse für ihre Arbeit gewinnen.
Frank Junker: Der persönliche Austausch ist uns schon immer besonders wichtig – mit einer Betonung des Wortes „persönlich“. Die MUNICH FABRIC START lebt von der Begegnung, der Kreativität und dem gegenseitigen Austausch in einer hochprofessionellen Arbeitsatmosphäre. Während der gesamten Messe gibt es immer wieder Möglichkeiten, mit anderen Branchenexperten ins Gespräch zu kommen, sei es in den Vorträgen, bei den Round Tables oder einfach bei einem Kaffee. Diese Vernetzung ist entscheidend, um als Branche zusammenzuwachsen und neue Wege zu finden, die Modeindustrie voranzubringen.

Wie positioniert sich die MUNICH FABRIC START in einer Zeit, in der die Anforderungen an globale Märkte spiegelnde Messen immer komplexer werden?
Sebastian Klinder: Wir haben auf die veränderten Anforderungen reagiert, indem wir die Laufzeit der Messe auf zwei Tage verkürzt haben, ohne dabei Kompromisse bei Qualität und Service einzugehen. Dies ermöglicht es unseren Ausstellern und Besuchern, ihre Zeit effizient zu nutzen und trotzdem alle wichtigen Kontakte zu knüpfen und Informationen zu sammeln. Unsere Plattform ist so gestaltet, dass sie flexibel und anpassungsfähig ist – diese Verlässlichkeit ist unser Schlüssel zum Erfolg in einer Zeit, in der Wandel die einzige Konstante ist.
Frank Junker: Effektivität und Flexibilität sind Kernprinzipien unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, eine authentische, kompetente, nahbare und offene Veranstaltung zu schaffen, die den Marktanforderungen gerecht wird. Wir hören unseren Ausstellern, Partnern und Besuchern aufmerksam zu und nutzen unsere schlanken Strukturen, um mutig und entschlossen zu handeln. Die MUNICH FABRIC START ist eine Messe, die sich ständig weiterentwickelt, um den Bedürfnissen der Branche gerecht zu werden. Das ist der Grund, warum wir auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Modebranche spielen werden.
Wie sehen Sie die Zukunft der MUNICH FABRIC START und der Modebranche im Allgemeinen?
Sebastian Klinder: Ich bin optimistisch. Die Herausforderungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, wie anpassungsfähig unsere Branche ist. Mit der MUNICH FABRIC START schaffen wir eine Plattform, die genau zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, die richtigen Menschen zusammenbringt. Wir sind bereit für das, was kommt, und ich bin überzeugt, dass wir als Branche stärker und kreativer aus dieser Zeit hervorgehen werden.
Frank Junker: Die Zukunft ist voller Möglichkeiten. Wenn wir uns weiterhin auf unsere Stärken besinnen – Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit – gibt es keine Grenzen, was wir erreichen können. Die MUNICH FABRIC START wird auch in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle dabei spielen, diese Zukunft zu gestalten. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie wir gemeinsam die Branche voranbringen.
Sebastian; Frank – vielen Dank für das Gespräch!
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SAAT MUNICH X BLUEZONE
Die BLUEZONE hat „SIGNATURE“ als diesjähriges Thema gewählt, um die Bedeutung einer klaren und einzigartigen Vision in einer sich stetig wandelnden Welt zu betonen.
Das SAAT MUNICH Design Studio fungiert als zentrales Bindeglied und bringt als langjähriger Partner, seine Expertise in die nachhaltige Konzeption, Kreation und Produktion ein. Das Unternehmen zeichnet sich durch das präzise Erfassen von aktuellen Trends aus und verwandelt diese in innovative und ästhetische Designs. Von hochwertigen Denim- Produkten bis hin zur maßgeschneiderten Unternehmensbekleidung bietet SAAT MUNICH eine breite Palette an stilvollen Lösungen, die Funktionalität und Eleganz vereinen.
Gemeinsam mit drei ausgewählten Partnern – CALIK Denim als Material Experte, Le Faxx Jeans als renommierter Denim Hersteller und nat-2™ als innovativer und nachhaltiger Schuhpartner – hat das SAAT MUNICH Design Studio das Ziel, das Thema „BE YOU-NIQUE“ durch die Gestaltung der Bluezone Hostess-Outfits zu repräsentieren.
CALIK Denim, besteht über drei Jahrzehnten und steht für Leidenschaft, Innovation und globale Führungsposition in der Denim-Gewebeherstellung. Von den Anfängen im Jahr 1987 als erstes Investment der Calik Holding hat sich das Unternehmen zu einem globalen Marktführer mit über 2.000 Mitarbeitern und einer jährlichen Produktion von 55 Millionen Metern entwickelt. Die Reise war geprägt von wegweisenden Schritten, darunter die Errichtung einer integrierten Anlage und eines renommierten Forschungs- und Entwicklungszentrums. Ihr Einsatz für Nachhaltigkeit treibt sie an, wirkungsvolle, innovative Stoffe zu schaffen und damit die Branche positiv zu beeinflussen.



Le Faxx Jeans, im Jahr 2000 von Herrn Vedat Dogan und Herrn Ibrahim Önder gegründet, hat seinen Hauptsitz in Istanbul und Produktionsstätten in Sivas. Mit über 600 Mitarbeitern und mehr als 25 Jahren Erfahrung zählt das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Denim- und Non-Denim-Produkten. Es legt großen Wert auf modernste Produktionstechnologie, sozioökonomische Verantwortung und betreibt eine voll ausgestattete, firmeneigene Produktionsstätte. Le Faxx Jeans ist stolz darauf, hochwertige Jeans mithilfe fortschrittlicher Technologie und eines modernen Maschinenparks herzustellen.
nat-2™, Gegründet im Jahr 2007 entwirft und produziert das Team um Carmen & Sebastian Thies in 6. Generation seit 1856 kreative, nachhaltige Schuhe und Accessoires für internationale Marken, Händler und Corporates. Ausgezeichnet mit diversen Design Awards liegt der Fokus auf Innovation, Ästhetik, besonderen Materialien und Produktion in Europa.
Diese Partnerschaft vereint die Kernkompetenzen aller vier Partner, um einen einzigartigen Denim Look für die Bluezone Hostessen zu kreieren.
Die „SIGNATURE Corporate Collection“ von SAAT – ein Höhepunkt an Eleganz und Raffinesse. Die mit viel Liebe zum Detail und einem unermüdlichen Engagement für Spitzenleistungen gefertigte Kollektion verkörpert die Anmut des Unternehmens. Von der eleganten Geschäftsausstattung bis hin zu auffälligen Accessoires spiegelt jeder Artikel raffinierten Stil und unvergleichliche Qualität wider. Verpassen Sie nicht die Chance, diese Verkörperung von Raffinesse und professioneller Finesse zu entdecken.
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TIMELY TIMELESS
Der neue Minimalismus ist mehr als ein „Palate Cleanser“ (Gaumen-Reiniger), der unseren Sinnen kurz Gelegenheit geben soll, sich zu erholen, bevor dann gleich schon wieder das nächste opulente Geschmackserlebnis über sie hinwegbrandet. Er wird schon allein deshalb Bestand haben, weil er sich mit unserer Weltanschauung verbunden hat. Im Gegensatz zu früheren Generationen bedeutet „schlicht“ für uns nämlich nicht mehr nur „schlicht und ergreifend“, sondern auch „nachhaltig, weil zeitlos“.
Vor zwei Saisons ging es beim DMI FASHION DAY auf der MUNICH FABRIC START um die Frage „Should we slow down or speed up?“. Dabei hatten wir Sie darauf vorbereitet, dass der Wunsch nach einer Entschleunigung der Mode bald im Mainstream ankommen werde. Eine aktuelle Umfrage bestätigt, dass allzu schnell wechselnde Modetrends zunehmend kritisch gesehen werden: Drei Viertel aller Frauen sind der Ansicht, dass es zu viele und zu extreme Trends gebe. 65% glauben, Trends würden immer unwichtiger. Und fast 94% gefallen sich darin, von sich zu behaupten, sie würden unabhängig von Trends kaufen.
Langlebigkeit steht hoch im Kurs. Und damit ist nicht nur eine solidere Qualität gemeint, sondern auch und vor allem ein zeitloseres Design. Von der Mode wird diese wachsende Nachfrage nach zeitlosem Design mit einem immer stärker zurückgenommenen Design beantwortet. Insofern schreibt der neue Minimalismus zwar die inzwischen bereits hundertjährige Tradition des „less is more“ fort, jedoch unter völlig neuen zeitgeistigen Vorzeichen.
Vieles, was gerade fälschlicherweise in die „Quiet Luxury“-Schublade gesteckt wird, will gar nicht nach altem Geld aussehen, sondern einfach nur zeitlos sein.
Paradoxerweise ist es gerade trendy, nicht trendy zu sein. Die Menschen wollen Kleidung, die zeitlos aussieht. Wiederum paradoxerweise ist aber eben auch Zeitlosigkeit nicht zeitlos. So stehen wir vor der Herausforderung, einen Look zu kreieren, der auf trendige Weise trendunabhängig ist und auf zeitgemäße Weise zeitlos.

Carl Tillessen
„Die Premiere in der letzten Saison war die schönste Bestätigung für unser Konzept, die Trend-Informationen mit dem DMI FASHION DAY genau dann zur Verfügung zu stellen, wenn sie gebraucht werden, nämlich in dem Moment, in dem, mit der Auswahl der Stoffe, die Weichen für die nächste Saison gestellt werden. Ich freue mich riesig auf das Wiedersehen und den Austausch mit allen in München.“
Carl Tillessen, CEO DMI
INFORMIEREN & INSPIRIEREN SIE SICH AUF DER MUNICH FABRIC START BEI DMI:
Wie das auch für Sie gelingen kann, erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit den DMI-Analysten. Sprechen Sie uns gerne an.

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Digitale Klarheit im Design - ASSYST
Digitale Prozesse heben das Design auf eine neue Ebene, aber nur, wenn das Ergebnis stimmt. Damit Ideen und Daten fließen, entwickelt Style3D | Assyst intensiv neue Technologien und geht dabei aus Überzeugung andere Wege.
Das Kleid in der 3D-Simulation bewegt sich wie zufällig in einem Luftzug. Rock und Daunenmantel sehen in der Bewegung so realistisch aus, dass der Computer vergessen wird. Genau diese nahtlose Verbindung zwischen digital und real sollen alle im Design, in der technischen Entwicklung und im Schnitt erleben. Dafür werden Stoff, Mensch und Schnitt so realistisch wiedergegeben, wie es der aktuelle Stand der Technik erlaubt. Die Ergebnisse sind faszinierend und schaffen neue Möglichkeiten in der Bekleidungsentwicklung und im Stoffdesign.
Digitale Stoffe erleichtern die Zusammenarbeit
Wenn sowohl physische als auch digitale Versionen von Stoffen vorhanden sind, können Stoffhersteller eine bessere Beratung bieten. Auf Messen oder im eigenen Showroom wird der Stoff geprüft – und zwar physisch und digital. Die gescannte digitale Version kann noch vor Ort oder später im Unternehmen umgefärbt, vergrößert, in Designs ausprobiert und mit den Kolleg:innen geteilt werden. Sobald alle Beteiligten zustimmen, wird der Stoff gekauft und im besten Fall erst dann produziert.
3D Design und 2D Schnitt wachsen zusammen
Ein typisches Beispiel: Alles sieht digital gut aus, bis der Schnitt ins Spiel kommt. Plötzlich sind eine Nahtlinie am Rücken oder Einsätze an den Ärmeln notwendig, die nicht zur Designidee passen. Bei der Entwicklung einer neuen Kollektion sind deswegen zahlreiche Abstimmungsrunden erforderlich. Deutlich schneller geht es, wenn das Design direkt mit dem produktionsfertigen Schnitt interagiert. Der Designer muss dazu nicht ins CAD-System wechseln. Der Schnitt liegt einfach im Hintergrund und wird automatisch aktualisiert und bei gravierenden Änderungen neu abgestimmt.
3D-Bekleidung erreicht die Kundinnen und Kunden
Bis ein Kleidungsstück in einem Showroom, eShop oder Store ankommt, können viele Wochen vergehen… oder nur Tage. Mit den richtigen Tools werden aus 3DEntwürfen hochwertige Marketing- und Sales-Visualisierungen. Alle spiegeln das reale Produkt und ergänzen die passenden (digitalen) Erlebniswelten.
Künstliche Intelligenz fängt an, Mehrwert zu schaffen
Wenn wir rasch neue Ideen benötigen, ist Inspiration entscheidend. Künstliche Intelligenz kann – ähnlich wie bei einem Brainstorming – dazu beitragen, frische Ideen zu generieren und das eigene Konzept zu verfeinern. Entwürfe lassen sich zügig erstellen – unpassende Versionen können schnell aussortiert werden. Der passende Entwurf lässt sich nachbilden und dabei individuell verfeinern.
Fashion verändert sich nachhaltig
Wenn Design (3D) und Produktion (2D) nahtlos miteinander verbunden sind, kommt Bewegung in die die Bekleidungsindustrie. Design, Schnitt und technische Entwicklung können einfacher, nachhaltiger und kosteneffizienter arbeiten. Es fallen weniger Stoff und Muster im gesamten Prozess an. Das Besondere dabei ist, dass diese starke Veränderung wenig Aufwand für den Einzelnen mit sich bringt. Alle Beteiligte können wie gewohnt in ihren vertrauten Systemen weiterarbeiten. Die Integration der Systeme führt dazu, dass alle eng verzahnt arbeiten und klare Ergebnisse vor Augen haben. Denn jedes digitale Design entspricht dem realen Produkt. Diese zusätzliche Klarheit, die durch die Digitalisierung entsteht, macht sie gerade für Designteams besonders wertvoll.
WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH IN
→ HALLE 2 | D24 oder digital unter www.assyst.de
PROGRAMM:
AI for inspiration and promotion
Digital Knitwear Design with KM.On
3D/2D.Connect – Design with product-ready pattern
Digital Fabric for brands and manufacturers
Collaboration – on site, remote or worldwide
UNSERE PRÄSENTATIONEN IM KEYHOUSE:
Design from idea to shelf – the new possibilities for designers
with AI and 3D/2D.Connect from Style3D | Assyst
Global design & production – 3D/2D CAD in the supply chain
[Best Practice]
Entdecken Sie weitere branchenverändernde Innovationen auf unseren kommenden Messen:
ORTA x Long John
ORTA x Long John Presents: The biggest sustainable jeans!
Der bekannte türkische Denim-Hersteller ORTA, der im vergangenen Jahr sein 70-jähriges Bestehen feierte, hat sich mit Wouter Munnichs, dem Gründer des Online-Denim-Magazins Long John und freiberuflichen Denim-Spezialisten für Marken und den Einzelhandel, zusammengetan, um die größte nachhaltige Bluejeans zu entwerfen, die je hergestellt wurde. Diese riesige Kollaborationsjeans wird am 23. und 24. Januar 2024 auf der Bluezone in München präsentiert.
Diesen Januar werden ORTA und Long John ihre Kräfte in einer ganz besonderen Jeans-Kollaboration vereinen. Gemeinsam haben sie die größte nachhaltige Jeans entwickelt, die je produziert wurde, um einen neuen Meilenstein in der Denim-Industrie zu setzen. Die Jeans wird als Ausstellungsstück mit einer Bundweite von 133 und einer Gesamtlänge von 4,5 Metern hergestellt. Die Inspiration für diese Kooperationsjeans kam aus der Vergangenheit, als riesige Display-Jeans als Werbemittel für eine Denim-Marke hergestellt wurden. Diese Originale wurden verwendet, um eine Jeansmarke auf einzigartige und unübersehbare Weise vor Einzelhändlern und bei Rodeo-Veranstaltungen im Westen Amerikas ab den 1920er Jahren zu präsentieren.


Neuer, nachhaltiger Denim-Stoff
Die Idee, etwas zu schaffen, das auffällt, entstand, als ORTA einen neuen nachhaltigen Denim-Stoff mit dem Code 4853A in der Farbe Steel Blue entwickelte. Dieser steife 2/1 Z-Twill-Denim-Stoff wiegt 10,6 oz und besteht aus 80 % besserer Baumwolle und 20 % recycelter Baumwolle. Sowohl die Fasern als auch der Stoff wurden in der Türkei vor Ort hergestellt.
Als langjähriger Partner von ORTA setzte sich Long John mit dem Team zusammen, um zu überlegen, wie sie diesen innovativen Denim-Stoff präsentieren könnten, der für jeden Besucher der Bluezone in München unübersehbar ist. Schon bald kamen sie auf die Idee, diese riesige Jeans zu entwerfen.
Inspiration für die Display-Jeans
Das Design der ORTA x Long John Ausstellungsjeans ist inspiriert von den originalen Minenjeans, die zu Beginn des sogenannten Goldrausches um 1850 in Kalifornien, USA, getragen wurden. In dieser Zeit kamen viele Menschen aus der ganzen Welt nach Kalifornien, als in den Minen Gold entdeckt wurde. Um die Arbeit zu erledigen, brauchte man eine robuste und langlebige Jeans. Dies wird von vielen als der Beginn der Geschichte von Denim angesehen. Der Rest ist Geschichte.
Die ORTA x Long John Display Jeans wurde mit viel Liebe zum Detail hergestellt, genau wie die Originale. Zu den wichtigsten Details dieser Jeans gehören eine Gesäßtasche, ein Cinch-Rücken, Hosenträgerknöpfe am Bund und sogar eine Niete im Schritt auf der Vorderseite. Außerdem wird für dieses Ausstellungspaar ein großes Hangtag hergestellt, ebenso wie ein Rückenaufnäher aus nachhaltigem Baumwollstoff, auf dem die Logos von ORTA und Long John zu sehen sind.
Displayed at Bluezone
Die größte nachhaltige Jeans, die je von ORTA x Long John produziert wurde, wird am 23. und 24. Januar auf der Bluezone in München zum ersten Mal präsentiert. Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, sich vor dieser großen 133er-Jeans fotografieren zu lassen.
Neben der Biggest Sustainable Jeans wird auch eine reguläre Jeans in Größe 31 ausgestellt, um das Verhältnis zwischen beiden Jeans zu verdeutlichen. Außerdem wird eine limitierte Auflage eines Giveaways aus demselben Denim-Stoff hergestellt, damit Sie ein Stück dieses Meilensteins als Souvenier mitnehmen können.
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Muchaneta ten Napel, Gast-Autorin des MUNIQUE Magazins, hatte kürzlich die Gelegenheit zu einem Interview mit Lauren Bartley, Chief Sustainability Officer bei GANNI. Gemeinsam haben sie über nachhaltige Initiativen der Marke gesprochen und die Vision für die Zukunft der Mode erörtert.
Muchaneta ten Napel (MTN): „Lauren, kannst Du uns von GANNIs Weg zur Nachhaltigkeit erzählen und wie diese in das Ethos und Modedesign der Marke integriert ist?“
Lauren Bartley (LB): „Auf jeden Fall, Muchaneta. Das beginnt bei unseren Gründern Ditte und Nicolaj, die sich persönlich für das Thema Nachhaltigkeit und das Hacken des Modesystems begeistern – es ist der Kern von allem, was wir bei GANNI tun und zudem der Schlüssel unseres Fortschritts in diesem Bereich. Im Jahr 2019 haben wir unsere erste Nachhaltigkeitsstrategie, den GANNI Game-plan, entwickelt, der 44+ Ziele umfasst, die wir bis 2023 in den Bereichen People, Planet, Product und Prosperity erreichen wollen. Im Jahr 2022 schlossen wir unsere erste Strategie ab und wurden ein B-Corp-zertifiziertes Unternehmen. Jetzt sind wir mitten in unserer zweiten Strategie, dem Game-plan 2.0, der bis 2025 läuft und weitere Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell und unseren Betrieb hat.“

Future Denim Shirt med in Circulose® von Renewcell – ein natürliches Material, das aus Textilabfällen hergestellt wird, und Circulose®, das Textilabfälle in ein neues Material verwandelt, ohne dass Baumwollfelder, Öl oder Bäume benötigt werden
Unsere GANNI Bou Tasche aus Ohoskin, hergestellt aus Orange und Catus 100% Ohoskin (48% pflanzlicher Inhalt, 52% recycelte Kunststoffe)
Foto von Mathias Nordgreen

Kleid aus Oleatex – einer pflanzlichen Olivenlederalternative, die aus Abfallströmen der Olivenölproduktion hergestellt wird.
Unsere GANNI Bou Tasche aus Ohoskin, hergestellt aus Orange und Catus 100% Ohoskin (48% pflanzlicher Inhalt, 52% recycelte Kunststoffe)
Foto von Mathias Nordgreen
M.T.N.: „Was sind die besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten, die ihr bei der Integration von Materialien der nächsten Generation in die Kollektionen von GANNI erlebt?“
L.B.: „Die Chance besteht darin, Mode, wie wir sie kennen, neu zu überdenken und unsere Designer:innen in die Lage zu versetzen, das zu tun, was sie am besten können: kreativ zu werden und etwas Schönes zu kreieren. Wir haben uns verpflichtet, mit Stoffinnovationen zu arbeiten, denn nur so können wir unsere ehrgeizigen Ziele zur Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes erreichen – bis 2027 streben wir eine absolute Reduktion des Kohlenstoffausstoßes um 50 % an. Bis 2025 sollen 10 % unserer Kollektionen aus Stoffen der Zukunft hergestellt werden. Natürlich gibt es auch Herausforderungen, vor allem in Bezug auf die Skalierbarkeit und die Kommerzialisierbarkeit der Materialien. Deshalb ist es für uns so wichtig, zu investieren und andere Marken zu ermutigen, dies ebenfalls zu tun. Denn wir alle brauchen dringend diejenigen Lösungen, die die Innovatoren anbieten. Wirtschaftliche Tragfähigkeit mal dahingestellt, doch ist es wichtig, in diese Innovationen zu investieren.“
M.T.N.: „Welche Erfahrungen hat GANNI bei der Erprobung neuer Textilien in kleinerem Maßstab gemacht und wie hat sich das Feedback der Community auf diese Initiativen ausgewirkt?“
L.B.: „Eine neue Textilinnovation führen wir immer im Rahmen eines Pilotprojekts ein, um zu testen und zu lernen sowie Feedback von unserer Community zu erhalten. Bislang war die Resonanz äußerst positiv. Für uns geht es darum, diese neuartigen Materialien auch als etwas Neues zu betrachten und sie nicht mit bestehenden Materialien und Geweben zu vergleichen.“
M.T.N.: „Der Umgang mit Kosten und Investitionen in nachhaltige Materialien ist entscheidend. Könntest Du euren Ansatz bei GANNI erläutern?“
L.B.: „Es ist noch zu früh für konkrete Zahlen. Wir haben bisher etwa 10 Materialinnovationen getestet. Allerdings besteht die Herausforderung darin, sie zu einem kommerziell tragfähigen Status zu bringen. Die Pilotprojekte sind für GANNI eine Investition ohne klare Rendite. Das ist kein nachhaltiges Modell für ein Unternehmen und deshalb brauchen wir den Erfolg dieser Innovatoren. Wir als GANNI müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um dies zu ermöglichen. Wir werden Circulose von Renewcell im Jahr 2024 in unsere Hauptkollektionen aufnehmen und skalieren. Es ist spannend zu sehen, wie das bei unserer Community ankommt.“
M.T.N.: „Kannst Du uns einen Einblick in die Strategien von GANNI für Circular Fashion und Waste Management geben?“
L.B.: „Im Rahmen unseres Game-Plans 2.0 und unseres Engagements für Circularity haben wir uns zum Ziel gesetzt, bis 2025 5 % unseres Umsatzes mit Circular Business-Modellen zu erwirtschaften, ausgehend von einem Basiswert für 2021. Innerhalb unserer Circular Business Modellen befassen wir uns mit neuen Geschäftsmodellen, die das Potenzial haben, die Modeindustrie, wie wir sie kennen, neu zu gestalten. Derzeit überarbeiten wir die Circularity-Strategie und werden Anfang 2024 mehr über unsere Ziele innerhalb der Säulen ‚Designed for Circularity‘, ‚Recycling‘ und ‚Circular Business Models‘ bekannt geben.“

M.T.N.: „Wie geht GANNI bei der Aufklärung der Verbraucher über nachhaltige Mode vor?“
L.B.: „Unser wichtigster Kommunikationskanal zum Thema Verantwortung ist unser Instagram-Account @GANNI.Lab. Hier ist 100 % des Feeds unserer Reise gewidmet, die verantwortungsvollste Version von uns selbst zu werden. Dabei geht es vor allem darum, was GANNI tun muss und wo wir uns aktuell auf dieser Reise befinden. Es geht nicht darum, den Endverbraucher in die Pflicht zu nehmen. Mit unserer gesamten Kommunikation versuchen wir, unsere Community auf eine sinnvolle und ehrliche, nicht perfekte Art und Weise anzusprechen, indem wir die schwierigen Dinge, die wir nicht richtig hinbekommen, genauso zeigen wie die Dinge, die wir gut hinbekommen haben.“

M.T.N.: „Welche Erkenntnisse kannst Du im Kontext von Kooperationen mitteilen, die GANNI eingeht?“
L.B.: „Wir glauben an die Kraft der Zusammenarbeit in der Branche, denn keine Marke kann allein einen nachhaltigen Wandel schaffen. GANNI arbeitet mit über 30 Materialinnovatoren und 13 Partnern und Softwarelösungen zusammen, die uns dabei helfen, in den Bereichen Umweltverträglichkeit, soziale Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit Fortschritte zu erzielen. Ohne unsere Partner wären wir nicht da, wo wir sind.“
M.T.N.: „Was ist Deine Vision als Chief Sustainability Officer für die Zukunft der nachhaltigen Mode?“
L.B.: „Für mich liegt die Verantwortung bei den Marken, ihren Kund:innen nachhaltigere Lösungen anzubieten – sei es durch verantwortungsvollere Stoffe, transparente Lieferketten, Arbeiter, die einen existenzsichernden Lohn erhalten, und die Einführung neuer Geschäftsmodelle wie den Wiederverkauf. Wir können die Menschen nicht zu nachhaltiger Mode zwingen, aber indem wir sie bequem und zugänglich machen und das Bewusstsein für einige der Herausforderungen und letztlich Lösungen in der Branche schärfen, können wir einen verantwortungsvolleren Konsum und ein verantwortungsvolleres Verhalten fördern. Es ist ein mutiges Unterfangen für eine Marke, ihre eigenen Unzulänglichkeiten einzugestehen, aber transparent, ehrlich und nicht perfekt zu sein, festigt den Wert und die Integrität des Unternehmens – was wir alle als Verbraucher letztlich zu schätzen wissen.“
Interessieren Sie sich für tiefer gehende Fakten und Zahlen zur neuen Textilwirtschaft?
Besuchen Sie die Shape Innovate Lounge in H5 | 04 oder nehmen Sie an den Minivorträgen im Keyhouse teil.

Über die Autorin
Muchaneta Ten Napel ist die Gründerin von Shape Innovate, einem Unternehmen, das sich kritisch mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Modeindustrie auseinandersetzt und umfassende, datengestützte Untersuchungen, White Papers und Prognosen veröffentlicht, die die steuerliche Dynamik sowohl von Fast Fashion als auch von nachhaltigen Modepraktiken beleuchten.
Neben der Leitung von Shape Innovate ist Muchaneta die treibende Kraft hinter der Plattform FashNerd.com, ihrer eigenen digitalen Plattform, die sich mit den neuesten technischen Entwicklungen in der Modebranche beschäftigt. Sie schreibt nicht nur für ihre Plattform, sondern hat auch Beiträge für Vogue Business verfasst und ist derzeit als leitende Mitarbeiterin bei The Interline tätig.
Muchaneta ist Lehrbeauftragte am London College of Fashion (UAL), hat am Conde Nast College of Fashion und am UCL unterrichtet und einen Workshop an der Zürcher Hochschule der Künste gehalten, um ihr umfangreiches Wissen weiterzugeben.
Aufgrund ihrer umfassenden Branchenerfahrung ist Muchaneta auch als Beraterin für Modeinnovationen tätig und hat für Unternehmen wie LVMH Atelier tiefgreifende Forschungsarbeiten verfasst.Muchaneta, die während der COP27 aktiv an der UNFCC und der Climate KIC beteiligt war, ist jetzt Vorsitzende der Taskforce Kultur- und Kreativwirtschaft (CCI) für den UN Climate Change Global Innovation Hub.
Um ihren Einfluss weiter auszubauen, war Muchaneta Gastgeberin der Innovationsbühne beim Global Fashion Summit in Kopenhagen und ist Vorstandsmitglied des Fashion Innovation Center, wo sie ihre strategischen Erkenntnisse zur weiteren Revolutionierung der Branche einbringt.
Muchaneta ten Napel | m@shapeinnovate.com
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Stella Blu ist sehr stolz darauf, die erste Denim-Fabrik der Welt zu sein, die NTX Cooltrans – die revolutionäre wasserlose Färbetechnologie – in der Produktion von Denim und farbigen Denim-Stoffen einsetzt.
Der Färbeprozess erfolgt jedes Mal mit äußerster Präzision und Konsistenz und ist auf fast alle Stoffe anwendbar, ob natürlich, zellulosebasiert oder synthetisch hergestellt: ohne die Notwendigkeit von Hitze und einer Reduzierung des Wasserverbrauchs um mehr als 90 %, ohne dass die Haptik oder die funktionelle Leistung des Stoffes beeinträchtigt wird.
Bei herkömmlichem Denim werden Wasser, Wärme und Chemikalien in großem Umfang eingesetzt, angefangen bei den ersten Prozessen der Stoffherstellung – dem Färben der Garne in mehreren Indigobädern – bis hin zu den Waschprozessen, um den Vintage-Look zu erzielen.

„Mit Cooltrans sind wir in der Lage, diese beiden Prozesse vollständig zu eliminieren.“ , sagt Marco Stefanelli, Director of Marketing & Business Development bei Stella Blu. „Wir beginnen mit einem weißen PFD-Gewebe und dann erfolgt der Färbeprozess ohne Hitze auf beiden Seiten gleichzeitig in nur einem einzigen Durchgang – die Vorderseite erhält den gedruckten gewaschenen Look und die Rückseite wird mit der Köperlinie oder einem anderen Muster nach Kundenwunsch bedruckt.“
Diese Technologie eröffnet äußerst interessante Möglichkeiten. So können Kunden zum Beispiel ein einziges hochwertiges Grautuch verwenden und nahezu unendlich viele Kombinationen von Ästhetiken drucken. Auf diese Weise können sie die Markteinführung mit einer wesentlich geringeren Anzahl von Artikeln drastisch beschleunigen.
Viele Denim-Marken unterhalten heute umfangreiche Materialbibliotheken, die aus weit über 500 verschiedenen Stoffarten bestehen, nur um einen gewünschten Look zu erzielen. Mit Cooltrans kann die Ästhetik jedoch völlig unabhängig von der Stoffzusammensetzung sein. Durch die Kalibrierung des Prozesses auf eine bestimmte Stoffbasis können Brands mit einer einzigen Köperart eine breite Palette an ästhetischen Effekten erzielen, was zu enormen Kosteneinsparungen führt.
Darüber hinaus ist es ein gemeinsames Anliegen der Branche, die Umweltauswirkungen von Indigo-Farbstoffen zu reduzieren. Cooltrans wird als vielversprechende Lösung zur Verringerung der mit Indigo-Farbstoff verbundenen Toxizität angesehen, da im gesamten Prozess kein Indigo verwendet wird, was ein weiterer wichtiger Punkt ist, der von vielen Brands positiv gesehen wird.




Treffen Sie das Stella Blu Team auf der Bluezone in Halle 7 | B 16.
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CLARITY – ein Austauch über die Branche, Messelandschaft und neue Termine
New year, new beginnings – was ist 2024 neu bei der MUNICH FABRIC START?
Sebastian Klinder: Auch 2024 dient die MUNICH FABRIC START als zentraler europäischer Ankerpunkt für die Modebranche und vereinbart Kreativität und Business miteinander. Wenn es um die Terminierung und Ausgestaltung unserer Veranstaltungen geht, möchten wir möglichst vielen Ausstellenden und Besuchern gerecht werden und dabei auch die Rhythmen der Branche berücksichtigen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Termin im September 2024 marktgerecht auf zwei Tage zu verkürzen – mit gestrafften Abläufen an vertrauten Orten. Dadurch können wir den sich permanent und rasant verändernden Bedürfnissen der Modebranche vor dem Hintergrund von effizientem Zeit- und Budgetmanagement gerecht werden. Die MUNICH FABRIC START, die BLUEZONE als internationale Fachmesse für Denim-, Street- und Sportswear, KEYHOUSE als Innovationshub und THESOURCE, wo Produkte und Dienstleistungen rund um die neusten Sourcing Services und Bekleidungsherstellung im Mittelpunkt stehen, finden folglich am 3. und 4. September statt.
Frank Junker: Natürlich bleibt in diesem Jahr auch vieles beim Alten – im bestmöglichen Sinne. Wir freuen uns gleichermaßen auf viele langjährige Ausstellende wie neue Gesichter, die ihre aktuellsten Entwicklungen im Rahmen der MUNICH FABRIC START präsentieren werden. Mit MUNICH FABRIC START, THE SOURCE, der BLUEZONE und dem KEYHOUSE schaffen wir einen Rahmen, der die Branche sowie aktuellste Trends und Innovationen in all ihren Facetten abbildet. Und das Line-Up unseres sorgfältig kuratierten Vortragsprogramms umfasst zahlreiche Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
» CLARITY steht für das Streben nach Struktur und Eindeutigkeit im Großen wie Kleinen «
„Clarity“ lautet der Titel der neuen Sommersaison. Was verbirgt sich dahinter?
Sebastian Klinder: „Clarity“ beschreibt das Streben nach Struktur und Eindeutigkeit im Großen wie Kleinen. Beides ist im Kontext unserer aller Lebensrealitäten immer seltener gegeben, denn heute ist alles relativ oder relativierbar. Angesichts dieser immer diffuser werdenden Situation suchen wir gleichzeitig ganz intuitiv nach Orientierung – und zwar auch im Großen wie im Kleinen. Mode, Design und Ästhetik sind davon nicht ausgenommen. Klarheit wünschen sich auch die Konsumentinnen und Konsumenten, etwa im Hinblick auf Produktions- und Lieferketten. Es gibt also auch ein stetig wachsendes Informationsbedürfnis, das gestillt werden will.
Frank Junker: Als zentrale Inspirationsquelle dient das Ausbalancieren und Harmonisieren von Gegensätzen, etwa im Vereinbaren von traditionellem Handwerk und neuen Technologien, die die Branche nachhaltiger machen können. Beim Austarieren der Zweigliederung, die die Branche bewegen – neu und alt, ländlich und urban, funktional und dekorativ, Selbst und Gesellschaft – können neue Ideen entstehen, die uns auf kreative Art und Weise für die Herausforderungen von heute und die der Zukunft wappnen.

Die Modebranche und die entsprechende Messelandschaft befinden sich – insbesondere in Deutschland – aktuell in einer Phase des Umbruchs. Wie sehen Sie als Veranstalter der MUNICH FABRIC START Ihre Rolle in diesem Kontext?
Sebastian Klinder: Als Plattform für hochwertige Stoffe und Materialien spielt die MUNICH FABRIC START eine zentrale Rolle in der deutschen Modemesselandschaft. Wir möchten durch ein hochwertiges, umfassendes Ausstellerportfolio und die richtige Terminierung die ideale Umgebung für Business schaffen. Unser Anliegen ist es nicht, Trends zu setzen, sondern, die relevantesten zu spiegeln, dadurch die gesamte Wertschöpfungskette zu stärken und so die Entwicklung der Branche voranzutreiben. Mit unserem ganzheitlichen Ecosystem aus den Bereichen Additionals, Per4mance, ReSource, Fabrics, Design Studios sowie den Areas MUNICH FABRIC START, BLUEZONE und KEYHOUSE tragen wir diesem Anspruch Rechnung. Durch gezielte Koordination mit der Industrie bieten wir so eine ideale Atmosphäre, in der zukunftsorientierte Akteure zusammenkommen können.
Frank Junker: Die MUNICH FABRIC START ist ein kreativer Hub, der Designern Raum gibt, ihre Ideen mit Leben zu füllen. Wir verstehen uns als Wegbereiter für kreative wie technologische Innovationen und somit als Motor für die Weiterentwicklung der Modebranche. In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit fest im Programm unserer Veranstaltungen verankert. Darüber hinaus legen wir sehr großen Wert auf unser Angebot an Trendforen und -präsentationen, um unseren Gästen ein möglichst ganzheitliches, zukunftsgerichtetes Angebot bieten zu können, das Orientierungs- und Inspirationsbedürfnisse gleichermaßen bedient und nicht zuletzt die gesamte Branche zum Austausch, Networken und Get-together zusammenbringt.




































































